Volkslaufhelfer seit Tagen auf den Beinen
Bild: J. Kleigrewe
„Komm, zieh noch einmal an, dann bist du durch“: Burkhard Alke (M.) und Ulrike Ströker feuerten die Sportler im Zielbereich an.
Bild: J. Kleigrewe

Denn diese 50 hatten sich als freiwillige Helfer gemeldet und am Freitag für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Dabei beschränkte sich ihr Einsatz jedoch nicht nur auf die Rennen über fünf und zehn Kilometer oder den Halbmarathon. „Bereits vor sechs Wochen hat sich der Vorstand getroffen, um erste Helfer anzusprechen“, erklärte die Vorsitzende der Laufgruppe Beelen, Annette Sievert. In der vergangenen Woche trafen sich die Organisatoren dann noch einmal, um die letzten Planungen zu beenden. Mehr als 200 Läufer gingen dann am Tag der deutschen Einheit bei strahlendem Wetter an den Start. Das hieß für die Helfer, spätestens um 7.30 Uhr auf den Beinen zu sein. Die frühsten Ehrenamtlichen begannen sogar schon um 5.30 Uhr damit, die Strecken abzusperren. Als die Läufer auf der Strecke waren, hatten die Helfer eine kurze Verschnaufpause. Einige hatten sich, zusammen mit dem DRK, entlang der Strecke verteilt, um den Athleten gegebenenfalls zu helfen. An der Axtbach-Halle, im Zielbereich, warteten zudem Monika Strohtmann und Ulrike Vogt, die die Läufer nach deren Rennen mit heißem Tee und Wasser versorgten. Wie sich bald zeigte, eine äußerst fordernde Aufgabe, denn als das Hauptfeld des Fünf- und Zehnkilometerlaufes ankam, herrschte reger Andrang und die zwei Helferinnen kamen mit dem Ausschenken kaum nach. Etwas entspannter hatten es da Günter Elsing und Heinz Beuckmann, die direkt vor dem Ziel Posten bezogen hatten. Sie trennten die ankommenden Läufer von denen, die für den Halbmarathon noch auf eine zweite Runde mussten. Viel wichtiger aber war, dass sie die Sportler auf den letzten Metern noch einmal anfeuerten und unterstützten. Auch die Helfer in der Axtbach-Halle, die den Verkauf von Getränken und Essen regelten oder die Geschwister Scherr, die aus ihrer Physiotherapiepraxis zwei Liegen mitgebracht hatten, erschöpfte Sportler massierten und deren kleinere Verletzungen behandelten, waren im Einsatz. Und im Gegensatz zu den Läufern hatten sie alle erst Feierabend, als einige Athleten längst wieder zu Hause waren und sich entspannten.

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