Vor der Entscheidung Kosten prüfen
Archivbild: Wiengarten
Was tun mit dem Fahrradständer? Die Verwaltung prüft drei verschiedene Optionen und ermittelt die jeweiligen Kosten.
Archivbild: Wiengarten

Wo die entstehen könnten, darüber hat der Bauausschuss mit dem Schulausschuss in gemeinsamer Sitzung beraten.

Eigentlich steht das Konzept für das neue Außengelände bereits seit fast einem Jahr: Gemeinsam mit der Ideenwerkstatt „Lebenstraum“ hatten Eltern, Schüler, Lehrer und Vertreter der Verwaltung einen Plan erstellt, wie der Schulhof der ehemaligen Hauptschule umgebaut und altersgerecht für die Grundschüler genutzt werden sollte. Dieses Konzept sieht vor, dass der bisherige Fahrradständer abgebaut wird und auf seiner Grundfläche zwei eingezäunte Spielfelder entstehen.

„Wir können keinem erklären, dass wir einen vollkommen intakten Fahrradständer abbauen, um dann neue zu kaufen“, betonte Carsten Brinkkemper das Ansinnen der CDU, die Abstellmöglichkeit für die Leezen an Ort und Stelle zu belassen, um so Kosten zu sparen. Die Christdemokraten hatten bereits vor Wochen einen dementsprechenden Antrag formuliert („Die Glocke“ berichtete). Die Krux daran: Die Politik hatte das gesamte Freiraumkonzept auf den Weg gebracht und keinen separaten Beschluss zum Fahrradständer gefasst, den man im Nachhinein zurücknehmen und ändern könnte. Demnach sah es danach aus, als stünde das gesamte Konzept auf der Kippe.

„Wir haben bereits einige Bereiche fertiggestellt“, gab Bürgermeisterin Elisabeth Kammann einen Zwischenstand. Weil bislang noch kein Unternehmen beauftragt wurde, den Fahrradständer abzubauen, bleibt den Politikern noch Zeit, nach einem Kompromiss zu suchen. Alternative Überlegungen hatte Bauausschussvorsitzender Joachim Hassa mitgebracht: Er schlug unter anderem vor, den Fahrradständer zu belassen und die Spielfelder auf zwei Freiflächen (östlich und nördlich) zu errichten. Oder das bestehende Konstrukt zu teilen und die beiden Spielfelder einfach Richtung Osten zu verschieben.

Diese beiden Varianten sollen nun – genauso wie die Ausgangsplanung von „Lebenstraum“ mit Kosten hinterlegt werden, um eine Entscheidung treffen zu können. Dieses Vorgehen begrüßte die Schulpflegschaft und auch Paul Spliethoff (FDP), der erklärte: „Wir haben keine Eile, alles zum Umzugstermin fertigzustellen. Der Fahrradständer ist tatsächlich unsere kleinste Sorge beim Umbau der ehemaligen Hauptschule.“

SOCIAL BOOKMARKS