Wenn der Bankraub zu scheitern droht
Bild: Wiengarten
Fernsehreif präsentieren sich die Schauspieler der Plattdeutschen Bühne Beelen: (hinten v. l.) Edith Hunkenschröder, Regisseur Bernhard Beckmann, Ewald Bonkamp, Hildegard Wöstmann, Souffleuse Christel Holtkamp und Stefan Wältermann sowie (vorne v. l.) Theo Lüffe, Barbara Große-Frie und Dieter Blienert.
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 Mit „All‘s in‘n Griff“ aus der Feder von Konrad Hansen wurde erstmals in der fast 30-jährigen Geschichte der Plattdeutschen Bühne eine „Kriminalkomödie“, wie es Regisseur Bernhard Beckmann in seiner humorvollen Begrüßungsrede nannte, zur Aufführung gebracht.

In dem Schwank nisten sich die Brüder Richard und Stefan Fröhlich (Dieter Blienert und Theo Lüffe) bei der Familie Schulte ein, um den größten Coup ihres Lebens zu landen. Dafür benötigen sie Oma Lemkes (Barbara Große-Frie) Zimmer, das den Durchbruch zu der nebenan liegenden Bank ermöglicht. Oma Lemkes Tochter Rosemarie (Hildegard Wöstmann) und besonders Schwiegersohn Hannes (Ewald Bonkamp) glauben, ein gutes Geschäft gemacht zu haben, indem sie die Stube ohne Omas Wissen an die Gangster vermieten. Doch sie sollen sich wundern. Oma Lemke (Barbara Große-Frie) ist längst nicht so senil, wie ihre Familie glaubt und lässt sich nicht so einfach aus ihrer Stube vertreiben.

Auch die Bankräuber haben sich die Sache wohl einfacher vorgestellt. Sie kommen nicht dazu, in Ruhe zu arbeiten, denn die Stube erweist sich als Durchgangszimmer für alle Familienmitglieder. Unter anderem hat hier Enkel Rainer (Stephan Wältermann), von Beruf eigentlich Polizist, ein Feierabend-Maklerbüro eingerichtet. Auch Enkelin Beate (Edith Hunkenschröder) geht ein und aus, wie es ihr passt.

Als die Brüder kurz davor sind, die Nerven zu verlieren, geraten sie in Streit, und es stellt sich heraus, dass Richard, der sich als Bankräuber-Profi ausgegeben hat, längst nicht alles im Griff hat. Der Plan droht zu scheitern.

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