Wildschweine hinterlassen nur ihre Spuren
Nur auf der Durchreise: Lediglich Spuren von Wildschweinen findet der Hegering in Beelen.

 „Die Tiere sind lediglich auf der Durchreise.“ Immer mal wieder finden die Mitglieder des Hegerings Spuren der Wildschweine, die durch die Axtbachgemeinde streifen. Halt machen sie dort jedoch nicht für lange. „Das liegt an den landschaftlichen Bedingungen“, weiß Rehbaum. In Beelen finden die Tiere kleine Bauernwälder vor, richtig wohl fühlen sie sich aber in dicht bewachsenen Wäldern.

Woher die wilden Schweine, die auf der Durchreise sind, kommen, kann der Vorsitzende des Hegerings nur vermuten: „Vielleicht spazieren sie aus dem Teuteburger Wald oder der Soester Börde zu uns herüber.“

Auch ohne das bekannte Schwarzwild hat sich der Wildbestand im Beelener Bereich gut entwickelt. Vor allem die Hasenpopulation sei im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. „Das freut den Hegering“, sagt Rehbaum. Rückläufig sei jedoch die Zahl der Fasane, obwohl die Mitglieder im Winter zugefüttert hätten. Besorgniserregend sei der Rückgang jedoch noch nicht. Rehbaum vermutet, dass der Grund für die niedriger ausgefallene Zahl am strengen Winter und vor allem am eisigen Februar im vergangenen Jahr zu finden ist.

Egal, ob Wildschwein oder Reh, wenn Wild die Fahrbahn überquert, kommen Autofahrer oftmals in Bedrängnis. Auch in Beelen kommt es immer wieder zu Unfällen, in denen Tiere überfahren werden. Wer ein Reh anfährt, dem rät der Vorsitzende des Hegerings, unverzüglich die Polizei zu verständigen. „Die Beamten kennen die jeweiligen Revierinhaber und haben die Kontaktadressen“, sagt Rehbaum. Werden diese informiert, sorgen sie dafür, dass das tote Tier fachgerecht entsorgt wird.

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