Winterwanderung im Schneetreiben
Bild: Baumjohann
Nach der Winterwanderung durch den Schnee konnten sich die Mitglieder des Beelener Heimatvereins im Haus Heuer aufwärmen und stärken.
Bild: Baumjohann

So mancher Heimatfreund ließ sich allerdings auch von den etwas widrigen Wetterbedingungen nicht davon abhalten, die insgesamt 22 Kilometer lange Wanderstrecke unter die Füße zu nehmen. Von Beelen aus führte die Route über Lette nach Coesfeld. „Wir sind zu viert um 10 Uhr gestartet und haben in Lette an der Kirche Rast gemacht“, erklärt Dieter Krüger, der die Strecke zusammen mit Bernhard Ostholt ausgearbeitet hatte. Die beiden Beelener leiten auch die Wanderungen, zu denen der Heimatverein einmal im Monat einlädt. „Dann wird immer etwa acht Kilometer weit gewandert“, weiß Bernhard Schürhörster.

Eine acht Kilometer lange Wanderung wartete auch auf die zweite Gruppe Heimatfreunde, die sich zur Winterwanderung aufgemacht hatte. Statt den Hinweg nach Clarholz per Pedes zurückzulegen, trafen sich diese Wanderfreunde am Beelener Bahnhof, um gemeinsam mit dem Zug in die Nachbarkommune zu fahren und von dort aus gemeinsam mit den anderen zurück in die Axtbachgemeinde zu wandern.

Ziel war das Haus Heuer, wo der gemütliche Abschluss der Winterwanderung stattfand und wo Michael Havelt schon seine große Pfanne aufgebaut hatte. Vor dem historischen Gebäude an der Gartenstraße briet er Wurste- und Leberbrot, die Resi Kötter und Mary Seggelmann den Heimatfreunden gemeinsam mit heißem Glühwein oder kalten Getränken servierten.

Und natürlich bot das gemütliche Beisammensein im Haus Heuer Gelegenheit für das ein- oder andere Pläuschchen unter den Vereinsmitgliedern. Für den Heimatverein war es am Samstag übrigens nicht die erste Winterwanderung im Schnee. „Das hatten wir vor vier oder fünf Jahren auch schon einmal“, weiß Bernhard Schürhörster. „Da sind wir aber nur rund um Beelen gewandert.“ Gegen eine „Schnee-Pause“ in den kommenden Jahren hätte er aber sicherlich nichts einzuwenden. „Gut möglich, dass der Schnee den ein- oder anderen davon abgehalten hat, mitzuwandern.“

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