Zehn Tage im Zeichen der Freundschaft
Bild: Hartmann
Am Freitag begrüßten Bürgermeisterin Elisabeth Kammann (l.) und die Gastfamilien die acht Jungen und Mädchen aus Frankreich. Zehn Tage voller Aktivitäten erwarten die Jugendlichen in der Axtbachgemeinde.
Bild: Hartmann

Nachdem jeder seinen Austauschpartner gefunden und sich mit kühlen Getränken und Keksen gestärkt hatte, hielt Bürgermeisterin Elisabeth Kammann eine kurze Rede und überreichte einen Eisgutschein, der bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein gerne angenommen wurde. Abends trafen sich viele, obwohl der Besuch nicht im Programm vorgesehen war, auf dem Gelände des Festivals „Krach am Bach“ wieder. Der Eintritt für die Gastkinder sowie deren Austauschpartner war kostenfrei.

Am Samstag startete um 14 Uhr eine Schnitzeljagd, die knifflige Aufgaben für die zwei Gruppen beinhaltete. „Puzzelt die Karte zusammen“ oder „Bildet eine Menschenpyramide mit einer Deutschlandflagge an der Spitze und macht ein Beweisfoto“ waren nur einige der vorgegebenen Aufgaben. Sichtlich abgekämpft gelangten alle Teilnehmer nach zweieinhalb Stunden und einigen Irrwegen ans Ziel, wo der am Vortag erhaltene Eisgutschein eingelöst werden konnte.

Auch am Samstagabend ging es für die meisten Teilnehmer zu „Krach am Bach“, vor allem, da auf der Benefiz-Veranstaltung die französische Band „Scarecrow“ spielte. Die Texte von „Scarecrow“ seien allerdings „ohne Bedeutung“ oder „nicht anspruchsvoll“ gewesen, wie die Jugendlichen aus Frankreich versicherten.

Zum Swingolfen auf den Dinkelhof Horstmann nach Glandorf ging es am Sonntag. Nach einer kurzen Trainingsphase verteilten sich die vier Gruppen mit jeweils bis zu acht Personen auf dem Gelände, um den flummiartigen Golfball über Strecken von 76 bis 196 Metern ins Ziel zu befördern. Mit nur 48 Schlägen absolvierte Gastvater Manfred Fechtelpeter die neun Bahnen und gewann das Spiel gruppenübergreifend. Aber nicht Sieg oder Niederlage standen im Vordergrund des Spiels. „Der Nachmittag war lustig und hat uns zudem als Gruppe zusammengeschweißt“, resümierte Organisatorin Marie Spliethoff. „C’était super!“, lautete das Fazit von französischer Seite.

In den folgenden Tagen stehen der Besuch der Sparrenburg in Bielefeld und eine Fahrradtour zum Feldmarksee auf dem Programm.

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