100 Tage Gesamtschule: Konzept kommt an
Auf einem guten Weg in der Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum nach den ersten 100 Tagen sind (v. l.) der stellvertretende Schulleiter Lars Trzecinski, Schulleiterin Ellen Greiwe und Abteilungsleiterin für die 5. und 6. Klassen, Elfriede Koenen-Sliwka,

Die Glocke: Wie fällt Ihre Bilanz nach 100 Tagen Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum aus?

Ellen Greiwe: Durchweg positiv für beide Standorte. Der Schulbetrieb ist gut angelaufen, die Schulen sind gut ausgestattet. Das Kollegium ist nach wie vor hoch motiviert. Es ist noch viel zu tun, aber wir befinden uns auf einem guten Weg.

Die Glocke: Was ist noch zu tun?

Lars Trzecinski: Wir verfolgen ein besonderes Unterrichtskonzept mit dem Schwerpunkt des selbst gesteuerten Lernens. Dafür müssen wir viele Unterrichtsmaterialien selbst entwickeln. Wir verwenden auch Schulbücher, aber weil wir differenziert arbeiten, greifen wir auch auf eigenes Material zurück. Wir haben etwa eine Unterrichtsreihe zum Thema Leseförderung begonnen, in der die Schüler auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus arbeiten.

Ellen Greiwe: Außerdem feilen wir weiterhin am Konzept der Schule, um den gesamtschulspezifischen Zielen wie Individualisierung, Differenzierung, Persönlichkeitsentwicklung der Schüler Rechnung zu tragen.

Die Glocke: Was ist Ihnen bisher an der Schule positiv aufgefallen?

Elfriede Koenen-Sliwka: Unsere Schüler haben das selbst gesteuerte Lernen gut angenommen. In den SegeL-Stunden, den Stunden des selbst gesteuerten Lernens, arbeiten die Kinder mit einem von uns erstellten Wochenplaner. Sie lernen sehr motiviert. Es macht Spaß, ihnen zuzuschauen, wie sie die Verantwortung für ihr Lernen in die Hand nehmen. Das ist ein wichtiger Schritt nach den ersten 100 Tagen.

Ellen Greiwe: Es ist schön, dass die Schüler mit unserer Hilfe für sich einen Weg finden, sich zu organisieren. Das sehen auch die Eltern so, wie wir kürzlich in den Schüler-Eltern-Lehrergesprächen erfahren haben.

Das gesamte Interview lesen Sie in der Freitags-Ausgabe der „Glocke“.

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