40 Freifunk-Router in Ennigerloh
Bild: Junker
Ein kostenloses und für alle Bürger frei empfangbares Netz ist das Ziel der Freifunk-Initiative. Der Ennigerloher Jost Lemke ist Mitglied der Freifunk-Gruppe Münsterland.
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 Freifunk hat sich in Ennigerloh etabliert. Wer einen Freifunk-Router betreibt, stellt der Allgemeinheit einen Teil seiner Internet-Bandbreite zur Verfügung. Viele fürchteten immer noch, dass derjenige haftbar gemacht werde, der seinen Anschluss teile, wenn ein anderer Nutzer eine Straftat begehe. „Es ist schwierig, Bürgern die Grundangst zu nehmen“, sagt Lemke.

Grundsätzlich ist es möglich, die über ein W-Lan übertragenen Daten mitzuschneiden oder abzuspeichern, sobald Daten unverschlüsselt über ein öffentliches Netz übertragen werden. Dies gilt aber für alle W-Lan-Netze. Das private und das Freifunk-Netz sind allerdings voneinander getrennt, sodass keine Verbindungen aus dem Freifunk- ins heimische Netz aufgebaut werden können. Zudem gelangen Daten über ein Netzwerk verschlüsselt zum Server. Die Vorteile überwögen die Nachteile und die Risiken bei weitem, betont Lemke.

Nachteil sei zwar, dass die Router eine geringere Reichweite – bis zu 100 Meter in der Stadt, bis zu 200 Meter in der freien Fläche – hätten, dafür dürften sie aber überall aufgestellt werden.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Donnerstag auf der Ennigerloher Seite der „Glocke“.

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