Acht Kubikmeter Müll gesammelt
Bild: Ludwig
Fleißige Helfer haben auf Initiative der Natur- und Heimatfreunde Westkirchen an der Dorfreinigungsaktion teilgenommen. Sie sammelten insgesamt acht Kubikmeter Müll, darunter viel Papier und Glas.
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Freese zog unterdessen seine Kapuze gerade, denn der Wind wehte nicht nur das Papier durcheinander. Entlang der B 475 Richtung Ennigerloh fand der ehrenamtliche Helfer außerdem eine blaue Plastiktüte im Graben. „Die stinkt gewaltig“, warnte er seine Mithelfer Stefan Freese und Ludger Müller. Vorsichtig öffneten sie die Tüte. Zum Vorschein kamen alte, längst ungenießbare Würstchen. „So etwas habe ich bei der Reinigungsaktion noch nie gesehen“, sagte Freese.

Die Aktion kam also genau zum richtigen Zeitpunkt, um die Wege des Golddorfs vom Müll zu befreien. Ludger Müller meint die Gründe für Müll auf den Wegen zu kennen. „Heutzutage gibt es alles ,to go’, also zum Mitnehmen. Dann fahren die Leute gemütlich durch Westkirchen und lassen ihren Pappkaffeebecher, die Müsliriegelverpackung oder die Pommes-frites-Schale einfach aus dem Autofenster fallen.“ Alle diese Sachen fanden sich dann auch in seinem Müllsammeleimer.

„Wir haben 50 Mülltüten und 20 Warnwesten für unsere Helfer bereitliegen“, unterstrich der Vorsitzende der Natur- und Heimatfreunde Westkirchen, Uwe Cohn. Er empfing die freiwilligen Helfer dieses Mal nicht vor, sondern in der Westkirchener Mühle. „Bei den Temperaturen wärmen wir uns erst einmal auf“, so Peter Volmari. Er wies auch auf die Müllzangen hin, die von der Stadt Ennigerloh bereitgestellt werden. Zum fünften Mal waren Jens und Christoph Brüning dabei. Die beiden 15-Jährigen gehören inzwischen fest zum Team zur Aktion.

Acht Kubikmeter Müll haben die Helfer insgesamt aufgesammet. Darunter war besonders viel Papier und Glas und unter anderem auch eine Stoßstangenschürze.

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