Bekannte Lieder in neuen Gewändern
Bild: Ludwig
Abwechslungsreiche moderne Chormusik brachte die Ennigerloher Gruppe Nolimit in der Olympiahalle Ennigerloh zu Gehör. Der gemischte Chor hat 60 Mitglieder, die aus den Kreisen Warendorf und Gütersloh kommen.
Bild: Ludwig

Als selbst ernannte „Vorgruppe“ sangen die 60 Musiker von Nolimit zunächst eine bunte Mischung aus bekannten Liedern. Dabei setzten sie auf eine klare Arbeitsteilung. Bei „Halt dich an mir fest“, im Original von Revolverheld, sorgten die Frauenstimmen für den Melodiegesang im Hintergrund. Den Männern war der Text vorbehalten.

Bei Elton Johns „I guess that’s why they call it the blues“ traten zwei neuen Solisten hervor. Steffi Henne und Jürgen Schürmann sangen zunächst allein, bevor der Chor zaghaft einstieg und dann immer stimmgewaltiger wurde. Zum Ende hin lag der Fokus wieder auf den Solisten, und der Chor unterstützte sie wiederum mit weichem Melodiegesang.

Solistin Inga Weiler, die bereits mit Nolimit aufgetreten war, erhob bei „Who wants to live forever“ von der Band Queen ihre Stimme. Moderator Stefan Lind griff zwischen den Stücken immer wieder zum Mikrofon. Er wies unter anderem auf das Gewinnspiel der „Glocke“ mit Nolimit hin, bei dem Judith Schuler, Marita Brockhaus und Agnes Erdmann gewonnen haben. Sie durften die Sänger von Maybebop hinter der Bühne besuchen. Allen anderen, die an diesem Abend auch gern einige Musiker des Konzerts getroffen hätten, riet er scherzhaft: „Suchen Sie sich einfach eines unserer männlichen Chormitglieder aus. Sie finden schon etwas Passendes.“

Als Zugabe trug der Chor das Lied „Auf uns“ von Andreas Bourani vor, das durch die Fußball-WM bekannt wurde. „Das passt wunderbar zu unserem Chorleiter Andreas Warschkow“, sagte Lind. „Denn er sieht aus wie eine Mischung aus Matthias Opdenhövel und Mehmet Scholl“. Arno Mejauschek unterstützte den Chor am Klavier.

Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Auftritt von Maybebop weiter. Die Mitglieder Jan Malte Bürger, Lukas Teske, Oliver Gies und Sebastian Schröder begeisterten mit ihrer schwunghaften Show das Publikum. Gekonnt brachten auch sie bekannte Melodien zu Gehör, etwa die des Volksliedes „Die Gedanken sind frei“. Da hieß es etwa: „Das ist bei der Gema zum Glück gar kein Thema, denn die Volksliedsingerei ist urheberrechtsfrei.“

SOCIAL BOOKMARKS