„Beweglichkeit im Alter ist das A und O“
Im Jahr 1973 wurde die Spitzbauchriege vom damaligen Vorsitzenden des TSV 95 Ostenfelde gegründet. Noch heute treffen sich die Teilnehmer unter Leitung von Johannes van Bergerem jeden Freitag in der Maibomturnhalle. „Beweglichkeit im Alter ist das A und O“, hebt er hervor.

Seit 20 Jahren packt auch Heinrich Confer seine Sporttasche und macht sich auf den Weg. „Unsere Trainingseinheiten sind für mich wie eine Therapie“, stellt der 69-Jährige heraus. „Die Übungen halten mich fit – von Kopf bis Fuß.“

Eine Stunde Gymnastik zum Anfang

Am Anfang jedes Treffens steht eine Stunde lang Gymnastik auf dem Plan – nicht zuletzt, um das Gleichgewicht zu schulen. Dabei kommen zum Beispiel Medizinbälle oder das Theraband zum Einsatz.

Übungsleiter Johannes van Bergerem leitet die Senioren an. „Beweglichkeit im Alter ist das A und O“, hebt er hervor.

Um diese im Alter beizubehalten, sei ein regelmäßiges Training unerlässlich. „Nach unserer Sommerpause wird deutlich, wie viel die wöchentlichen Übungen ausmachen“, erklärt er. Dann nämlich müssten sich die Männer erst einmal wieder einturnen.

Jeder macht nur die Übung, die er körperlich schafft

Zwischen 50 und 83 Jahren sind die Mitglieder der Spitzbauchriege alt. Bei allen Übungen gilt laut Johannes van Bergerem ein Grundsatz: „Jeder macht nur das, was er körperlich kann“, betont er.

Dem stimmt Confer zu. „Wenn ich merke, dass ich eine Übung nicht schaffe, lasse ich sie aus.“

Jedes Mal zum Abschluss gibt es Ballspiele.

Auch für Josef Lückemeier-Jöster sind die Treffen der Spitzbauchriege längst Tradition. Der 78-Jährige ist ebenso wie Willi Pohl (83) seit der ersten Stunde dabei. Die Gruppe sei ein Glücksfall für das Vereinsleben in Ostenfelde, betont Lückemeier-Jöster.

Spitzbauchriege wurde 1973 gegründet

Gegründet wurde die Spitzbauchriege im Jahr 1973 von Bernhard Werth, dem damaligen Vorstandsvorsitzenden des TSV. Seine Idee wäre es gewesen, ältere Generationen zum Sport und geselligen Beisammensein zu animieren.

Auch das Miteinander steht im Mittelpunkt

„Es geht uns nicht nur um den sportlichen Aspekt“, betont van Bergerem. „Wir kümmern uns umeinander.“ Ziel sei es auch, Kontakte zu pflegen, die Gemeinschaft zu stärken und das Miteinander zu erleben.

Deshalb gebe es zum Beispiel eine jährlich stattfindende zweitägige Radtour und eine gemeinsame Weihnachtsfeier.

Interessierte können sich bei Johannes van Bergerem unter Telefon 02587/503 melden.

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