Bewohner löscht Feuer  in Garage selbst
Bild: Schomakers
Als Einsatzleiter Udo Altenseuer mit seinen Kollegen von der Feuerwehr am Weidkamp in Ennigerloh eintraf, war der brennende Kühlschrank, der in der Garage stand bereits gelöscht.
Bild: Schomakers

Beim Eintreffen des Ennigerloher Löschzugs war der um 21.34 Uhr gemeldete Garagenbrand bereits von dem Bewohner der Doppelhaushälfte gelöscht worden. Mit dem Gartenschlauch hatte er den brennenden Kühlschrank gelöscht. Der Hausherr war sich der Gefahr, der er sich ausgesetzt hatte, nicht bewusst. Einsatzleiter Udo Altenseuer betonte: „Die sich bei einem Kühlschrankbrand entwickelnden Rauchgase sind hoch toxisch. Wenige Atemzüge können tödlich sein.“ Die Wirkung müsse nicht sofort einsetzen. Noch im Nachhinein könnten Spätfolgen auftreten, weshalb der von Altenseuer hinzugezogene Notarzt aus Warendorf den Mann in das Ahlener Krankenhaus überwies.

Die eintreffenden Einsatzkräfte – ausgestattet mit Atemschutzgeräten – hatten den Mann aus der verrauchten Garage geholt und ihn zum Rettungswagen gebracht, wo er versorgt wurde. Schon zu diesem Zeitpunkt habe begründeter Verdacht auf eine Rauchvergiftung bestanden, betonte Altenseuer. Die Ehefrau, die ebenfalls dem Rauch ausgesetzt war, wurde im Haus von den Rettungssanitätern versorgt. Einsatzleiter Udo Altenseuer forderte einen weiteren Rettungswagen an.

Insgesamt waren die Rettungswagen aus Neubeckum und Ennigerloh sowie fünf Fahrzeuge der Feuerwehr und 24 Einsatzkräfte am Samstagabend im Einsatz.

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