Bürger feiern Fest an der Mühle
Bild: Hübl
Im Rahmen des Mühlenfests in Ennigerloh ist der Maibaum aufgestellt worden.
Bild: Hübl

 Eine plattdeutsche Maiandacht des Heimatvereins eröffnete am Sonntagabend das bunte Treiben um die Windmühle. Für die musikalische Untermalung sorgten der Heimatchor und die Jagdhornbläser des Hegerings Ennigerloh-Neubeckum.

Im Anschluss an den besinnlichen Auftakt war Muskelkraft gefordert. Zahlreiche starke Männer machten sich daran, den mit Wappen geschmückten Maibaum vor der Mühle zur Hochstrecke zu bringen. Mit Seilen und Stangen bugsierten sie den grün-weißen Stamm unter Leitung der Gruppe um Heiner Aufderheide in die Senkrechte.

 Bei sonnig-warmem Frühlingswetter klang der Tag mit einem bunten Heimat- und Liederabend aus. Von solchen Bedingungen konnten die Veranstalter gestern nur träumen. Pünktlich zur Fortsetzung des Mühlen- und Maibaumfestes fing es an zu regnen.

„Das ist heute der gefühlt trübste Tag von vielen trüben Tagen, die wir in diesem Jahr schon hatten“, brachte es Bürgermeister Berthold Lülf auf den Punkt. Und auch Winfried Farke, der Vorsitzende der Mühlenfreunde, bedauerte das schlechte Wetter. Mehr jedoch als der Regen störte ihn und seine Mühlenfreunde die Tatsache, dass es zunächst absolut windstill war. Der Höhepunkt des Festes sollte das Drehen der Windflügel nach 90-jähriger Pause sein. Doch dazu kam es erst am Nachmittag.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Dienstag auf der Ennigerloher Seite der „Glocke“.

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