Bürgermeister würdigt Einsatz an Festtagen
Besuch der Rettungswache Ennigerloh an Heiligabend: (v. l.) Werner Schweck, Sachgebietsleiter Rettungsdienst im Kreis Warendorf, Rettungswachenleiter Andreas Hoppe-Bruland, die Rettungsassistenten Andreas Baumert und Karl-Heinz Hövekamp sowie Berthold Lülf.

Und das ist für ihn keine Pflichtveranstaltung. „Ich mache das gern. Es ist schön, wenn man Menschen besuchen darf, die auch an Weihnachten für andere da sind“, betonte der Bürgermeister.

Erste Station seiner Rundfahrt war die Rettungswache. Hier hatten die Rettungsassistenten Andreas Baumert und Karl-Heinz Hövekamp um 8 Uhr ihren Dienst begonnen. 24 Stunden lagen vor ihnen, bevor auch sie im Kreis der Familie Weihnachten feiern konnten. Bei einer Tasse Kaffee plauderten sie mit dem Bürgermeister, Werner Schweck, dem Sachgebietsleiter Retttungsdienst im Kreis Warendorf, und Andreas Hoppe-Bruland, dem Leiter der Rettungswache. Was genau auf sie zukommen würde, wussten die beiden nicht, doch sie waren für alle Eventualitäten gewappnet. „Wir hatten schon Weihnachtsdienste, bei denen wir fast rund um die Uhr unterwegs waren“, erinnerte sich Andreas Baumert. „Aber wir hatten auch Dienste, da brauchten wir kaum rausfahren“, ergänzte Karl-Heinz Hövekamp.

Auch bei den Betreuern im Christophorus-Haus schaute Berthold Lülf vorbei. Dort wurde er von Bewohnern und Mitarbeitern an der Krippe empfangen. Über die Feiertage ist in dem Behindertenheim nicht ganz so viel los wie sonst, denn viele Bewohner verbringen das Weihnachtsfest zu Hause bei ihren Familien. Für diejenigen, die das nicht können, hatten die Betreuer ein festliches Programm mit Messe, Bescherung und gemütlichem Beisammensein vorbereitet.

Genauso wie im Haus St. Marien am Voßbach in Enniger. Dort besuchte Berthold Lülf zum Abschluss eine Wohngruppe. Stellvertretend für alle Mitarbeiter überreichte er Katrin Sperling ein Geschenk der Stadt Ennigerloh, das er auch in der Rettungswache und im Christophorus-Haus übergeben hatte: einen Stollen und ein Päckchen Kaffee. „Wo sind denn ihre Bodyguards?“, wollte eine der Bewohnerinnen vom Bürgermeister wissen. „Ich habe keine Bodyguards“, antwortete Berthold Lülf mit einem Schmunzeln. „Ich habe eine Frau, die auf mich aufpasst.“ Damit war das Eis gebrochen. In lockerer Atmosphäre wurde noch ein bisschen geplaudert und gescherzt, bevor sich Ennigerlohs erster Bürger auf den Heimweg machte.

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