Bürgerschützen müssen Beitrag erhöhen
Bild: Schomakers
Sie wollen die Herausforderungen für den Bürgerschützenverein Ostenfelde gemeinsam meistern: (v. l.) Herbert Kleigrewe (Vorsitzender), Bernd Lakenbrink (Major), Ann-Karina Woehrlin, Rudolf Bals (Kaiser), Manfred Rose (Schriftführer), Birgit Wellerdiek, Michael Schlieper (Stellvertretender Vorsitzender), Bernd Knepper (Mundschenk) und Markus Scharmann (Oberst)
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In dem vom Stellvertretenden Vorsitzenden Michael Schlieper vorgetragenen Kassenbericht war bereits zu erkennen, dass die Finanzdecke für den zweitgrößten Ostenfelder Verein zu dünn ist. Bei der Größe des BSV sollte dieser ein ausreichendes Finanzpolster haben, betonte Franz Niesemeyer. Er könne sich mit einer Beitragsanpassung eine wesentliche Verbesserung vorstellen, sagte er. „Wir haben definitiv ein Geldproblem“, bemerkte der Vorsitzende Herbert Kleigrewe.

Einnahmenverlust schmerzt

Besonders schmerze der Einnahmenverlust des nicht mehr stattfindenden Discoabends am Samstag, der besonders beim jungen Publikum beliebt gewesen sei. Ordnungsrechtliche Auflagen hätten dieser Veranstaltung ihre Attraktivität genommen. Das Publikum blieb weg. „Wir haben nicht nur einen Einnahmenausfall. Mit dem Ersatzprogramm am Samstagabend haben wir jetzt auch mehr Kosten“, begründete Kleigrewe die Situation.

Dann lenkte er den Blick auf das Jubiläumsjahr 2020. Dafür seien erhebliche Ausgaben zu erwarten. Kleigrewe gab einen Vorgeschmack. Das Restaurieren der historischen Vereinsfahne könne bis zu 8000 Euro kosten.

Erste Überprüfungen hätten ergeben, dass eine Neuanschaffung auch nicht günstiger wäre. Auch ein erweitertes Festprogramm für das Jubiläum gehe ins Geld, hieß es seitens des Vorstands. Es entwickelte sich eine rege Diskussion darüber, wie es mit dem Bürgerschützenverein weitergehen könnte.

Trotz des brisanten Themas ließen die Schützen den Humor dabei nicht vermissen. Letztlich brachten die Mitglieder mehrere Vorschläge ein, wie die Finanzlage zu verbessern wäre. Als ersten Schritt beschlossen die Mitglieder eine moderate Beitragserhöhung.

Finanzen im Auge behalten

Die weitere Entwicklung des Bürgerschützenvereins wollen die Mitglieder beobachten. Falls erforderlich, wollen sie weitere Maßnahmen ergreifen. Dazu bemerkte Thronmitglied Udo Schmidtke: „Wir haben einen wachsamen Vorstand, der die Finanzen im Auge behält und, wenn erforderlich, die richtigen Schritte einleitet.“

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