Camping-Oldtimer der DDR sind Hingucker
Bild: Schomakers
Herbert Brune aus Enniger ist selbst stolzer Besitzer eines Suleica-Wohnwagens, Baujahr 1965. Mit dem Besitzer des Nagetusch (Baujahr 1971) Christian Wilk aus Brake, tauschte sich der Oldtimerfreund aus.
Bild: Schomakers

Er nutzte am Wochenende die Gelegenheit zu einer Auszeit in der Drubbelstadt, um Freunde zu treffen. Westphals Konterfei zierte seinen „Heimstolz Weferlingen“ LC 9-285, den er nicht ganz stilecht mit einem Landrover nach Ennigerloh brachte. Bis auf die äußere Lackierung befand sich sein „Heimstolz“ aber im Originalzustand. So wie fast alle anderen Wohnwagen, die im Stavernbusch zu sehen waren.

Günther Gitler reiste mit Schwiegervater Otto Winter aus Schöneck bei Frankfurt an. „Ich wollte einmal den Geburtsort unseres ehemaligen Bürgermeisters Ludger Stüwe kennenlernen, der im Februar zum Direktor des Regionalverbands Frankfurt/Rhein-Main gewählt wurde“, nannte er als einen Grund. Ein weiterer war das erste Treffen von „Heimstolz Weferlingen“-Besitzern in Westdeutschland. „Gut, dass Heinz und Norbert das Treffen organisiert haben“, lobte Günther Gitler, der unter anderem im Originalvorzelt seines „Heimstolz Weferlingen“ LC 9-200 saß und dem Regen trotzte.

An anderer Stelle kam Herbert Brune aus Enniger mit Christian Wilk aus Brake ins Gespräch. Dieser war von der Weser aus mit einem Nagetusch, Baujahr 1971, angereist. Sein Nagetusch erinnert optisch nicht von ungefähr an ostdeutsche Straßenbahnen, denn sein Konstrukteur Richard Nagetusch war von Haus aus Straßenbahnkonstrukteur in Dresden, berichtete Wilk. Herbert Brune und Christian Wilk verstanden sich auf Anhieb – so wie alle anderen Teilnehmer und Besucher des Wohnwagen-Treffens auch.

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