Dielenabende gehen in die 40. Runde
Bild: Hoischen
Die ehrenamtlichen Mitglieder des Arbeitskreises freuen sich auf die 40. Saison der Dielenabende auf der Pfarrhaustenne in Enniger. Das Bild zeigt (v. l.) Matthias Hülshoff, Gregor Hartmann, Maria Stickling, Elisabeth Fromme, Bernd Zumbült, Gisela Barkhausen, Bernhard Gallenkemper und Annegret Walkenhaus-Froner. 
Bild: Hoischen

Traditionell reicht die Bandbreite von klassischer Musik über Jazz bin hin zu einem Märchenabend für Erwachsene. Die Veranstaltungsreihe startet in ihre 40. Saison.

Am 15. November 1972 hatte der erste Abend in der Diele des Pfarrhauses stattgefunden. Weil dort nur 30 bis 40 Besucher Platz fanden, ließ die Pfarrgemeinde St. Mauritius Enniger die Tenne bis 1975 umbauen. Der „Dielenabend“ wurde jedoch zu einem festen Begriff, auch wenn bis heute die Veranstaltungen auf der Pfarrhaustenne stattfinden.

Mit dem ersten Dielenabend der neuen Spielzeit am Samstag, 8. Oktober, müssen die Verantwortlichen jedoch in die Wassermühle St. Marien am Voßbach ausweichen. Derzeit wird die Pfarrhaustenne renoviert, die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zur zweiten Veranstaltung am 12. November abgeschlossen sein.

Dass es das Kulturangebot seit 1972 in Enniger gibt, geht auf das Konto des damaligen Pfarrers Alfons Buttgereit. Er vertrat die Auffassung, die Gemeindearbeit sollte um kulturelle Angebote erweitert werden. „Musik, Wort und Schauspiel sollten in die Gemeinde getragen werden“, erklärt Bernhard Gallenkemper, Stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands von St. Mauritius Enniger. „Damals gab es nur die Schlosskonzerte in Ostenfelde und in Liesborn war man in den Anfängen“, erinnert sich Gregor Hartmann vom Arbeitskreis Dielenabend.

Die Besucher schätzen neben der Kunst vor allem das gemütliche Ambiente der Tenne. Künstler und Zuhörer sind eng beieinander, der Abstand zur ersten Stuhlreihe beträgt gerade mal zwei Meter. Schon während der Veranstaltung werden Wasser und Wein gereicht. Nachher gibt es immer eine kleine Köstlichkeit für den Gaumen und jede Menge Gesprächsmöglichkeiten für Interpreten und Gäste.

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