Diskussion über Zukunft des Freibads
Das Freibad in Ennigerloh soll ab 2016 nicht mehr von der Stadt betrieben werden. Das hat die Verwaltung im Haushaltssicherungskonzept vorgeschlagen.

Das Freibad sei zweifellos ein Kleinod für viele Familien, betonte Bürgermeister Berthold Lülf am Montag in der Ratssitzung, in der er mit Kämmerin Martina Lohmann die Sparvorschläge des Haushaltssicherungskonzepts vorstellte („Die Glocke“ berichtete). Zugleich aber müsse es umfassend saniert werden – in der teuersten Variante für etwa 2,5 Millionen Euro.

Lülf sprach sich daher dafür aus, das Freibad nur noch 2015 wieder zu öffnen und das Hallenbad für etwa 1 Million Euro so zu sanieren, dass der „dauerhafte – saisonale – Betrieb in der Zeit von etwa Mitte September bis Ende April“ jedes Jahres langfristig gesichert sei. Bis 2016 sei Zeit, „mögliche alternative Betreibermodelle“ für das Freibad zu erarbeiten.

Der Bürgermeister versprach, diesen Prozess aus der Verwaltung zu unterstützen, wenn er aus Sicht der Bürgerschaft gewünscht sei, und verwies auf „funktionierende Genossenschaftsmodelle“, mit denen andernorts Bäder betrieben würden.

Ein weiteres Thema, über das intensiv diskutiert werden wird, ist die mögliche Schließung der Grundschulstandorte in den Ortsteilen im Jahr 2023. Lülf stellte diesen Vorschlag unter den Vorbehalt „einer nachhaltig schlechten Haushaltslage“ und weiter niedriger Geburtenzahlen.

Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch auf der Ennigerloher Seite der „Glocke“.

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