Doppeltes Ordensjubiläum im Josef-Haus
Bild: Schomakers
Schwester Dolorosa und Schwester Friedgund seien aus der Gemeinde nicht wegzudenken, betonten die Festredner bei der Ordensjubiläumsfeier im St.-Josef-Haus. Seit 65 Jahren setzt sich Schwester Dolorosa für Hilfsbedürftige ein, Schwester Friedgund seit 50 Jahren. Das Bild zeigt (v. l.) Werner Strotmeier (Geschäftsführer), Angelika Everkamp (Hausleitung), Schwester Oberin Verones, Pfarrer Andreas Dieckmann, Jubilarin Schwester Dolorosa (65 Jahre),  Bürgermeister Berthold Lülf, Jubilarin Schwester Friedgund (50 Jahre), Pfarrer Heinrich Afflerbach und Provinzialrätin Schwester Dietmara (Franziskanerinnen St. Mauritius Münster).
Bild: Schomakers

In einem feierlichen Dankgottesdienst drückte Pfarrer Andreas Dieckmann seine hohe Wertschätzung für die Ordensschwestern aus, die seit Jahrzehnten ihren Dienst im St.-Josef-Haus verrichten. Vor 54 Jahren kam Schwester Dolorosa nach Ennigerloh. Im Krankenhaus, dem Vorgänger des heutigen Alten- und Pflegewohnheims, begann sie als Krankenschwester.

 Dr. Rudolf Barth verband nicht nur die berufliche Zusammenarbeit mit Schwester Dolorosa. Während die Ordensjubilarin 1946 in den Orden eintrat, begann er mit seinem Medizinstudium. „Diese Zusammenarbeit hat mir viel gegeben“, sagte Dr. Barth.

Vor 25 Jahren kam Schwester Friedgund in das St.-Josef-Haus. Beide Schwestern seien aus der Gemeinde nicht wegzudenken, fand Bürgermeister Berthold Lülf. „Sie bereichern diese Stadt“, betonte das Stadtoberhaupt. Er dankte für gelebte Nächstenliebe. Als Präsent überreichte er einen Blumengutschein. Für ein Jahr soll an jedem ersten Samstag im Monat ein Blumenstrauß an das Jubiläum erinnern.

In ökumenischer Verbundenheit gratulierte der evangelische Pfarrer Heinrich Afflerbach und wünschte: „Bleiben Sie uns noch lange mit ihrer Freundlichkeit und Tatkraft verbunden.“

Für den Geschäftsführer Werner Strotmeier sind die Jubilarinnen äußere Zeichen der christlichen Trägerschaft für das St.-Josef-Haus. Über viele Jahre hätten beide Schwestern segensreich gewirkt.

Im Namen von 632 Franziskanerinnen dankte die Provinzrätin der Mauritzer Franziskanerinnen, Schwester Dietmara. Franziskanerinnen seien der Schöpfung verpflichtet. Sie ehrten sie und setzten sich für Hilfsbedürftige ein. „Ihr wurdet gerufen und seid den Weg in Treue gegangen“, sagte Schwester Dietmara während der Jubilarfeier mit vielen Ehrengästen.

SOCIAL BOOKMARKS