Dorfgestaltung liegt Schützen am Herzen
Bild: Schomakers
Thron und Präsidium des Schützenvereins Westkirchen freuen sich auf den Jahreshöhepunkt Schützenfest im Juni. Präsident Hubertus Schürmann kann sich gut vorstellen, dass der Golddorfthron um König Josef Hakenesch sich am Unterhaltungsprogramm beteiligt.
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Der Kommandeur der Ehrengarde, Dirk Brandt, stellte zudem eine Hilfsgala am 30. April für den verunglückten Schützenkameraden Gerdi vor.

Für Westkirchens Schützen bleibt das viertägige Schützenfest der Höhepunkt im Jahresablauf. „Es gibt viele Kopien, aber nur ein Original. Das ist unser Schützenfest“, verkündete selbstbewusst Geschäftsführer Rudi Laukötter in seinem Geschäftsbericht. Er scheute auch keinen Vergleich mit dem Münchener Oktoberfest. „Westkirchens Antwort auf das Oktoberfest heißt Frühschoppen: Töttchen statt Weißwurst. Freibier statt Masskrug.“ Die Reaktionen im Saal gaben einen Stimmungsvorgeschmack auf das anstehende Schützenfest. Präsident Hubertus Schürmann ging auf das vorläufige Programm ein. Nach zwei Jahren Schlager soll in diesem Jahr Comedy mit den 6-Zylindern aus Münster im Festzelt am Freitagabend unterhalten. Der Vorverkauf beginnt in dieser Woche. Das Programm für den Samstagabend habe jetzt die richtige Mischung mit heimischen und „externen Wortbeiträgen“. Ob der amtierende Golddorfthron um König Josef Hakenesch mitwirkt, sei noch nicht sicher. „Das soll jetzt kein Druck sein“, betonte Schürmann mit einem eindeutigen Lächeln in Richtung Majestät.

Zukunft habe der Schützenverein nur, wenn die Jugend mitmache, betonte Schürmann. Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren sollten sich im Jugendbataillon engagieren. Mit dem Präsidium freute sich Schürmann über 21 Neuaufnahmen. An Neumitglied Königin Irmi Wilmer gewandt stellte er nicht ohne Schadensfreude fest: „Wen wir nicht so als Mitglied kriegen, den holen wir dann auf den Thron.“ Ähnlich erging es ihrem Vorgänger Prinzregent Volker Banasch in 2011.

 Vizepräsident Matthias Picker erklärte, das sich die Schützen zusammen mit Pro Westkirchen für die Zukunft des Golddorfes stark machen. Auch auf dem Schützenplatz sollte wie am Sportplatz, eine Westkirchenkugel ihren Platz haben. „Sie sollte aber die Größte sein“, wünschte sich Picker.

Mit der „Hilfsgala für Gerdi“ wollen die Schützen den Bau eines barrierefreien Hauses unterstützen. „Das ist ein Fall, da muss man helfen“, erklärte Brandt. Er hofft auf viele Teilnehmer bei der Hilfsgala und wünschte sich Sachspenden die Tombola.

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