Drei Wohnquartiere, 95 Wohnungen
Dieses Konzept hat sich im Städtebaulichen Realisierungswettbewerb der Stadt Ennigerloh den Sieg geholt. Die Andreas Schneider Architekten GmbB&Co. KG aus Bremen will in dem Bereich Clemens-August-Straße, zwischen Grabenstraße und Geistraße in Ennigerloh, drei Wohnquartiere mit 95 Wohneinheiten entwickeln.

Das Konzept stammt von der Andreas Schneider Architekten GmbB & Co. KG aus Bremen, dem Sieger des Städtebaulichen Realisierungswettbewerbs, den die Stadt ausgelobt hatte. Eine geschickte Anordnung der Wohnhäuser, die in Höhe, Breite und Proportion variieren, die freie Blickachse auf die St.-Jakobus-Grundschule – dieses Konzept hat die Jury überzeugt.

 

Quartier auf 8000 Quadratmetern

Ím Bereich der Clemens-August-Straße, zwischen Graben- und Geiststraße, befindet sich das Planungsgebiet. Dort, wo derzeit noch das alte Ringkaufhaus und das Parkhaus stehen, soll nach dem Konzept der Architekten aus Bremen auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern ein innerstädtisches Quartier entstehen. Es besteht aus drei Teilen, die auch als eigenständige Bauabschnitte funktionieren. Jeder Teil schafft öffentliche und private Freiflächen, die fließend ineinander übergehen. Die besondere Herausforderung und auch Voraussetzung für die Planungen, die die zuvor ausgelosten Architekturbüros einreichen sollten, war, dass das neue Wohnquartier in das städtische Konzept passt und sich harmonisch in den Bereich zwischen St.-Jakobus-Kirche und der Alten Brennerei einfügt. Das ist dem Sieger des Wettbewerbs, der sich über 8000 Euro Prämie freuen darf, nach Meinung der Jury gelungen.

 

„Stadt giert danach, weiterentwickelt zu werden“

Bürgermeister Berthold Lülf betonte, dass die Entscheidung für ein Konzept, das nun im zuständigen Fachausschuss beraten und danach möglichst in die Tat umgesetzt werden soll, nicht leicht gewesen sei. „Alle Konzepte waren sehr gehaltvoll.“ Lülf erklärte, dass man bereits zum Ende des Jahres die Bauleitplanung für das neue Quartier in Ennigerlohs Innenstadt abschließen wolle. Denn: „Diese Stadt giert förmlich danach, weiterentwickelt zu werden.“ Er gratulierte Andreas Schneider, Geschäftsführer des Unternehmens, und überreichte ihm eine Urkunde.

 

Viele kleine Plätze

Schneider betonte, dass er und sein Team versucht hätten, die gegebenen Strukturen neu zu interpretieren. Die Gebäude seien so ausgelegt, dass man sie sowohl als Wohnhäuser, aber auch als Büroräume nutzen könne. Jedes Haus wird Zugang zu Parkplätzen haben. „Das Quartier wird gekennzeichnet sein durch viele kleine Plätze“, sagte er.

 

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Freitagsausgabe der „Glocke“ auf der Ennigerloher Lokalseite.

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