Eisenhuth mit 74 Jahren verstorben
Archivbild: Junker
Hans-Henner Eisenhuth, langjähriger Vorsitzender des FDP-Ortsverbands sowie der FDP-Ratsfraktion Ennigerloh, ist im Alter von 74 Jahren verstorben.
Archivbild: Junker

Eisenhuths kommunalpolitische Karriere begann spät. Mit 48 Jahren trat der gebürtige Hesse 1994 in die FWG ein. Erst ein Jahr zuvor war er von Oelde nach Ennigerloh gezogen.

Vor Einstieg in Politik als Lehrer und Trainer bekannt

Als Lehrer, Handball- und Hockeytrainer sowie Gründer eines Literaturkreises war aber bereits einer breiteren Öffentlichkeit in der Drubbelstadt bekannt.

Eisenhuth hatte in Münster evangelische Religionslehre, Wirtschaftswissenschaften und Sport auf Lehramt studiert. Als Lehrer war er in Nordkirchen, an der Roncallischule und Theodor-Heuss-Schule in Oelde sowie an der Anne-Frank-Schule in Ennigerloh tätig.

Wegen innerparteilicher Machtkämpfe und Streitereien trat Eisenhuth 2004 aus der FWG aus und führte als parteiloses Mitglied ein Bündnis aus FDP und GAL an, ehe er im selben Jahr Mitglied der Freien Demokratischen Partei wurde.

„Mit ganzer Kraft für die Belange der Stadt eingsetzt“

Zuletzt war er Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Ennigerloh sowie Stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Kreistag Warendorf. „Vor allem aber war er uns ein Freund, der immer Weitsicht zeigte und sich mit ganzer Kraft für die Belange seiner Stadt und den Kreis einsetzte“, teilen der FDP-Kreisverband und der FDP-Ortsverband Ennigerloh in einem gemeinsamen Nachruf mit.

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