Ennigeraner glühen für den Karneval 
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Beste Stimmung herrschte am Samstagabend bei der Gala-Sitzung des Kolping-Karnevals im Lindenhof in Enniger.
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Spitzzüngige Büttenreden, originell verkleidete Feierbiester, jede Menge Narretei sowie eine über Stunden fröhliche Stimmung haben das Fest unter dem Motto „Wir glüh’n für den Enniger Karneval“ geprägt.

Von Beginn an wurde gesungen und getanzt. Dabei entfachte die Ennigerloher Stadtprinzessin Manuela I., die am Samstag Geburtstag hatte, mit ihren Adjutantinnen Ute Henkenjohann und Katja Englisch, den Drubbelanern Heinz-Dieter Kalthoff, Markus Koch und Willi Hermeier sowie Vertretern des Stadtelferrates Olle Hiärns genauso ungezügelten Frohsinn wie der Thron von Schützenkönig Andreas Hoppe-Bruland und seiner Königin Andrea Brinkmann. Dieser hatten mit einem Tanz als Bienchen und Grashüpfer die Bühne erobert.

Stolz ein Dorfkind zu sein

Lautstarken Beifall gab es zudem für den Tanz der blauen Schlumpf-Kinder der kleinen Prinzengarde, den Gardetanz der KKE- Prinzengarde und Karnevalsprinz Christian II. (Von Licht & Spannung) Rother. In seiner Büttenrede, bei der er von seinen Elferratsmitgliedern als Glühwürmchen begleitet wurde, berichtete der an Rosenmontag 1978 geborene Projektmanager für Lichttechnik mit humorvollen Reimen über seinen biografischen Werdegang zum Prinz. Er sei stolz darauf, ein Dorfkind zu sein. Auch wenn seine Ehefrau nicht gleich Feuer und Flamme gewesen sei, als er ihr verkündet habe, für ein Jahr Karnevalsprinz zu sein, unterstütze sie ihn dennoch mit viel Engagement. Zum Dank gab es beim romantischen „Merci Chérie“ von Udo Jürgens ein Tänzchen, einen liebevollen Kuss und einen großen Strauß Blumen.

„Ihr seid echte Glanzstücke“

KKE-Präsident Ludger „Lui“ Demski freute sich, dass man mit Prinz Christian Rother einen tollen Fang gemacht habe. „Seitdem ich ihn begleite, habe ich gemerkt, was er für ein spontaner, witziger, aufgeschlossener und fröhlicher Karnevalist ist. Er und seine Frau tun dem Karneval gut. Ihr seid echte Glanzstücke.“

Pastor Wolfgang Schmitz und Anne Terhardt verhandelten in ihrem Sketch über die Beerdigung von Kater Caruso. Als geschwätziger Kiepenkerl trat Schützenkönig Andreas Hoppe-Bruland auf. Er kalauerte über die Vorbereitungen zur Golddorf-Präsentation und berichtete von verschwundenen Schutthaufen aus Vorgärten, kaschierten Apothekenleerständen, der Kirchensanierung, Glasfaserverlegung, fehlenden Einkaufoasen und der Erschließung neuer Baugebiete.

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