Ennigerloh: Zahl der Straftaten gesunken
Symbolbild: dpa
Die Kreispolizeibehörde Warendorf hat am Montag die Kriminalstatistik 2019 veröffentlicht. Danach ist die Zahl der angezeigten Straftaten in der Stadt Ennigerloh gesunken.  
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Das geht aus der Kriminalstatistik hervor, die die Kreispolizeibehörde Warendorf am Montag vorgestellt hat.

Die sogenannte Kriminalitätshäufigkeitszahl – die Zahl der bekanntgewordenen Fälle errechnet auf 100.000 Einwohner – liegt in Ennigerloh deutlich unter dem kreisweiten Durchschnitt. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert bei 3258 (2018: 3548), kreisweit betrug er 4486 (2018: 4380).

Polizei verzeichnet eine Straftat gegen das Leben

Eine Straftat gegen das Leben verzeichnete die Kreispolizeibehörde im vergangenen Jahr. Ein Mann hatte im Oktober seine Frau in Ennigerloh erstochen.

Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung stieg von 9 (2018) auf 13 Fälle (davon 2 Vergewaltigungen). 2016 beispielsweise waren 2 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung angezeigt worden.

Zahl der Diebstähle rückläufig

Die Zahl der Diebstähle in Ennigerloh ist seit Jahren rückläufig. Sie sank von 391 (2015) auf 221 (2019). Diebstähle machen aber immer noch den größten Teil aller in Ennigerloh angezeigten Straftaten aus. Die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg von 19 auf 25 leicht an. Während die Zahl der Fahrraddiebstähle von 48 auf 31 zurückging, stieg die Zahl der Ladendiebstähle von 20 auf 31.

Mehr Sachbeschädigungen

Erneut gestiegen ist die Zahl der Sachbeschädigungen von 99 (2018) auf 109 Fälle. Die Zahl der Anzeigen aufgrund von Rohheitsdelikten – dazu zählen Raub und Körperverletzung – ist dagegen rückläufig. Der Kriminalitätsstatistik zufolge wurden 2018 131 Straftaten dieser Art zur Anzeige gebracht. 2019 waren es 108. Die Zahl der Rauschgiftdelikte stieg im gleichen Zeitraum von 36 auf 45.

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