Fahrer wird in Auto eingeklemmt
Foto: Ewers
Drei Personen sind bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend auf der B 475 zwischen Ennigerloh und Westkirchen verletzt worden. 
Foto: Ewers

Wie die Polizei mitteilt, war ein 49-jähriger Autofahrer aus Hamm in Richtung Westkirchen unterwegs als er beabsichtigte, einen vor ihm fahrenden Lkw zu überholen. Als sich das Fahrzeug neben dem Lkw befand, kam dem 49-Jährigen das Auto eines 39-jährigen Mannes aus Hamm entgegen, der in der Gegenrichtung unterwegs war. Beim Versuch auszuweichen berührte der Pkw des 49-Jährigen den Lkw. In der Folge kam es zum Zusammenstoß der beiden Autos. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderten die beiden Fahrzeuge in den linken Straßengraben und kamen in Fahrtrichtung Westkirchen zum Stehen.

Feuerwehr setzt hydraulische Geräte ein

Bei dem Zusammenstoß verletzten sich der 49-jährige Autofahrer schwer und seine 43-jährige Beifahrerin leicht. Sie wurden am Unfallort erstversorgt und in die Krankenhäuser in Beckum und Warendorf gebracht. Die Lkw-Fahrerin konnte ihr Fahrzeug auf der Fahrbahn stoppen und blieb unverletzt.


Der 39-jährige Autofahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Kräfte des Löschzugs Ennigerloh der Freiwilligen Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen im Einsatz waren, setzten hydraulische Rettungsgeräte ein, um den Schwerverletzten zu befreien. Nach notärztlicher Behandlung vor Ort brachte dem Bericht der Feuerwehr zufolge der Rettungsdienst den Mann in die Uniklinik Münster.

Außer der Rettung des eingeklemmten Pkw-Fahrers sicherten die Kräfte der Feuerwehr die Unfallstelle ab und leuchteten diese aus. Im Einsatz waren auch Rettungswagen aus Ennigerloh, Neubeckum und Warendorf, der Notarzt aus Warendorf sowie der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Kreises Warendorf.

B 475 mehrere Stunden gesperrt

Die B 475 musste für die Unfallaufnahme und Bergung der nicht mehr fahrbereiten Autos für rund vier Stunden gesperrt werden. Die Pkw wurden abgeschleppt. Die letzten Kräfte der Ennigerloher Feuerwehr konnten die Einsatzstelle gegen 2 Uhr verlassen.

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