Gesunde Vielfalt lockt zum Marktbummel
Bild: Strotmann
Viele Ennigerloher kaufen auf dem Wochenmarkt  gern frisches Gemüse ein.
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Die Antworten, warum hier so viel Betrieb herrscht, sind schnell gefunden. „Ich habe das Gefühl, dass das Gemüse vom Markt länger frisch bleibt“, erklärt Vivian Buslowski, warum sie den Besuch auf dem Wochenmarkt einem Einkauf im Supermarkt vorzieht. Heute wandern ein Kopfsalat, Paprika, Tomaten und Lauchzwiebeln in ihre Tüten. „Das sind meine Standardzutaten für den Salat zum Mittagessen“, verrät die Studentin.

Auch Dunja Strübig lässt sich frisches Gemüse abwiegen. „Hier kann man auch mal andere Produkte als üblich kaufen, weil man nachfragen kann, wie es zubereitet wird“, freut sich die Ennigerloherin, das Repertoire an Gemüsegerichten ständig erweitern zu können. „Spinat ist so ein Klassiker, den viele Leute wirklich nur noch als Tiefkühlprodukt kennen“, nennt Beate Kröger ein Beispiel für ein Gemüse, zu dem sie oft die Zubereitungsart erklärt.

Seit 40 Jahren ist der Gemüsehof aus Beelen auf dem Ennigerloher Wochenmarkt vertreten. „Der Kontakt mit den Kunden macht dabei viel Spaß“, erklärt die Expertin für heimisches Gemüse, warum sie die Arbeit auf den Märkten schätzt. Viele der Marktbesucher schlendern zunächst an den Ständen entlang, um sich einen Überblick zu verschaffen. Zurzeit werden Bohnen gern gekauft, denn diese haben Saison. „Etwas Bohnenkraut dazu?“, fragt Verkäuferin Karen Dinkela ihre Kundin. „Das Kraut gibt den Bohnen einen intensiveren Geschmack, wenn man es mitkocht“, verrät die Gemüseexpertin.

Neugierig untersucht der zweijährige Linus einen Kopf Spitzkohl. Gemeinsam mit seiner Mutter Anne Micheel ist er aus Ostenfelde zum Wochenmarkt gekommen. „Mir kommt es darauf an, zu wissen, wo die Sachen herkommen. Und da hat man hier einfach ein gutes Gefühl“, begründet die Ostenfelderin ihren Einkauf am Gemüsestand.

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