Heinz Toddenrodt regiert Schützen   
Bild: Schomakers
Erst mit dem 663. Schuss stand Heinz Toddenrodt als neuer König fest. Das Bild zeigt (v. l.) Wolfgang Freye, Hendrik Pagenkopf, König Heinz Toddenrodt, Dietmar Pagenkopf und Marc Leuer.
Bild: Schomakers

Tobias Toddenrodt, Sohn des neuen Regenten, hatte im vergangenen Jahr den Vogel von der Stange geholt. Am Sonntagabend hängte er seinem Vater die Königskette um. Die Insignien schossen Heiner Steu (Apfel), Norbert Deitermann (Zepter) und Michael Lödde (Krone).

Der von Wolfgang Freye gebaute Vogel zeigte sich als ein zäher Gegner. Mehr als 600. Schüsse waren nötig, ehe der Aar die letzten Federn ließ und von der Stange fiel. Schießwart Friedrich Mefus hatte mit dem Nachladen alle Hände voll zu tun. Dietmar Pagenkopf, dessen Sohn Hendrik, Marc Leuer sowie Heinz Toddenrodt kristallisierten sich nach rund 500 abgegebenen Schüssen als ernste Anwärter auf die Königskette heraus. Als der Vogel beim 663. Schuss fiel, war die Freude groß.

In seiner Abschiedsrede auf Haus Dieck schwärmte Tobis Toddenrodt von seinem schönen Königsjahr. König zu werden, sei eine spontane Entscheidung gewesen, die er nicht bereut habe, sagte er. Als vorbildlichen Repräsentanten lobte ihn Oberst Hubertus Schürmann in seiner Rede hoch zu Ross.

Das Schützenfest stand im Zeichen des Damenbataillons, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Die Damen seien aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken, sie würden mit dazu bei tragen, dass alle in der Familie eine Schützenuniform tragen könnten, sagte Schürmann. Der Oberst freute sich, dass Damenabordnungen aus Ennigerloh, Freckenhorst und Ostenfelde zu Ehren des Jubiläums des Westkirchener Damenbataillons am Festumzug teilnahmen. „Ihr seid jetzt mittendrin in unserem Fest“, rief Schürmann ihnen zu.

Laura Mentrup und Siggi Klar wurden für ihre Verdienste für die Ehrengarde mit einem Orden ausgezeichnet.

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