Holland-Markt lockt in die Innenstadt
Bild: Ludwig
Süße Versuchung: Heike Kedzierski kaufte am Süßwarenstand von Henk ter Hennepe ein. 32 Händler hatten beim Schnapphahn in Ennigerloh zum ersten Mal zum Holland-Markt eingeladen.  
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Weintrauben und Kirschen kaufte sich Karl Lompa aus Warendorf am Obst- und Gemüsestand von Han Arends und Joijce Klijnstra aus Enschede. Am Nachbarstand gab es Wurst und Schinken. „Ihr wisst ja: Obst macht dick und Fleisch macht dünn“, rief Händler Karlie Keupink aus Hengelo den Passanten zu. Er bot den Marktbesuchern einige Kostproben seiner Waren an.

An mehreren Ständen wurden holländische Patat (Pommes frites) und Frikandeln (Fleischkrokette) angeboten. „Ich bin sehr gespannt, wie Patat und Frikandel  schmecken, denn ich esse sie heute zum ersten Mal“, berichtete Elen Thormann, die mit ihrem Mann Udo aus Neubeckum zum Hollandmarkt nach Ennigerloh gekommen war. Bereits nach den ersten Bissen stand für Udo Thormann fest: „Das schmeckt ganz wunderbar!“ Auch ein großer Süßwarenstand gehörte zum Angebot. Direkt vor dem Rathaus verkaufte Henk ter Hennepe Weingummi, Lakritz und Karamell. „Wir haben schon kurz vor 11 Uhr mit dem Markt angefangen, denn in Deutschland muss alles immer sehr pünktlich sein“, meinte ter Hennepe, der den Markt mit organisiert hatte. Heike Kedzierski kaufte am Süßwarenstand gesalzenes Lakritz. „Es ist nicht für mich. Mehr verrate ich aber nicht“, sagte die Ennigerloherin verschmitzt. Blumen-, Schuh- und Käsestände rundeten das Angebot des Hollandmarkts ab. Die Händler kamen größtenteils aus der Region um Enschede und Hengelo.

Zudem öffneten die Ennigerloher Händler am verkaufsoffenen Sonntag ihre Geschäfte, und einige Unternehmen präsentierten sich mit Infoständen.

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