Hühner legen türkisfarbene Ostereier
Bild: Schomakers
Bei seinem Hühnervolk mag es Arno Wedig bunt. Der Westkirchener hat außer den schwarz-weißen Lakenfeldern auch dunkelbraune Araucanahennen – beides sind Rassehühner. Arno Wedig begann seine Hobbyzucht mit Zwergorpingtons. Auch zwei Hybridlegehennen leben bei ihm. Sie liefern die Frühstückseier.
Bild: Schomakers

 Sein erster Blick gilt dann den Küken, die in einer wohltemperierten Wärmebox gehalten werden, in der sie sich sichtlich wohlfühlen. Zu dieser Jahreszeit werden die Eier in einer Brutmaschine ausgebrütet, denn so früh im Jahr findet sich keine Glucke. Als Glucke bezeichnet man die Hennen, die brüten oder Küken führen, erklärt Arno Wedig. Das Glucken ist ein Ruf, mit dem die Henne später die Küken lockt und auf Futterstellen hinweist. Auf eine Glucke hofft Arno Wedig noch. Denn für den Hobbyzüchter ist es das Schönste, eine Küken führende Glucke zu haben.

Haus für Hühner gebaut

Zum Start in den Tag gehört für den passionierten Hobbyzüchter der morgendliche Gang zu seinen Hühnern. Ob Sonn- oder Werktag, am Morgen und am Abend sieht er nach den Tieren, die er in einer großen Anlage hält. Vor Jahren hat er das Hühnerhaus gebaut, nach dem Motto „schöne Hütte, schöne Hühner“, erzählt er mit einem Lachen. Vor sieben Jahren hat Arno Wedig mit der Hühnerhaltung begonnen. Seine ersten Tiere seien Allerweltshühner gewesen, sagt er. Ihnen folgten aber schon bald die ersten Rassehühner. Es waren Zwergorpingtons. Nach ersten erfolgreichen Zuchtversuchen folgte die Entscheidung, das Hühnerhaus zu bauen.

Türkisfarbene Eier

Nach dem Bau entschied sich Wedig, nur noch Rassehühner zu halten. Das aber mit einer kleinen Einschränkung, denn unter seinen Rassehühnern laufen auch zwei Hybridlegehennen. Das sind die Eierlieferanten für den Haushalt. Auch seiner Frau Regina zu Liebe hält er zwei Araucanahennen. „Meine Frau mag die Eierfarbe“, sagt der Hobbyzüchter. Diese Eierfarbe ist in der Hühnerwelt etwas Besonderes. Denn türkisfarbene Eier sieht man nicht jeden Tag. In Großbritannien haben die aus Südamerika stammenden Hühner deshalb den Spitznamen Ostereier-Leger.

Freude an den Tieren steht im Vordergrund

Für den Hobbyzüchter steht die Freude an seinen Tieren mehr im Vordergrund, als gute Platzierungen bei Ausstellungen. Gern genießt er den Ausblick auf sein Hühnervolk von der Terrasse aus. „Das ist für mich Entspannung pur“, sagt er. Auch schätzte er die Gespräche mit Züchterfreunden. Man tausche sich aus, fachsimpele über die richtige Zusammenstellung der Zuchtstämme und freue sich, wenn man auf einer Ausstellung dann auch noch eine gute Note für seine Hühner bekommt.

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