In-Via-Projekt erhält Förderpreis
Bild: Knöpker
Das Patenprojekt von In Via für die Umsetzung des „Freiwilligendienste aller Generationen“ ist am Mittwoch in der Alten Brennerei Ennigerloh ausgezeichnet worden. Das Bild zeigt (v. l.) Loring Sittler (Generali Zukunftsfonds), Brigitte Mehler, Eva Dietrich und Martina Happe (In-Via-Mitarbeiterinnen), Dorothee Beyer (Patin), Friedhelm Magerkohl (Ministerium) und Bürgermeister Berthold Lülf.
Bild: Knöpker

Im Rahmen einer Feierstunde in der Alten Brennerei hat Loring Sittler die Auszeichnung am Mittwochabend dem Katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit übergeben. „Wir haben nur unsere Unterschrift unter die Bewerbung gesetzt“, lobte Bürgermeister Berthold Lülf das Engagement der In-Via-Mitarbeiterinnen. Als „tolle Leistung“ bezeichnete er Idee und Konzept des Projektes.

Bereits Anfang 2010 hatten die Mitarbeiterinnen des Verbands das Konzept erstellt und wenig später umgesetzt. Für sechs Mädchen und junge Frauen mit besonderem Förderbedarf wurden Paten gesucht und gefunden – so zum Beispiel für Dorothee Beyer. Die 50-Jährige hat sich im Rahmen des freiwilligen Engagements beworben und verpflichtet, mindestens sechs Monate mit jeweils acht Stunden pro Woche eine Zwölfjährige zu begleiten und zu unterstützen. „Wir haben gemeinsam die Freizeit gestaltet, viel gesprochen und beide profitiert. Wir sind Freundinnen geworden“, erzählt sie begeistert und möchte auch in Zukunft Patin bleiben.

„Nicht nur Freizeitgestaltung steht auf dem Programm, die Paten helfen auch bei Bewerbungen, gehen auf die individuellen Interessen und Fähigkeiten ein“, betonte In-Via-Leiterin Eva Dietrich. Auf die neuen Aufgaben würden die Ehrenamtlichen entsprechend vorbereitet. Sie könnten auch immer auf die Unterstützung der Beratungsstelle zählen. Einen Teil des Preisgeldes möchten die Mitarbeiterinnen für die fachliche Weiterbildung der Paten ausgeben.

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