Industrie soll sympathisch erlebbar werden
Bild:Rautenstrauch
Der Auftakt der IHK-Akzeptanzoffensive „Industrie – Gemeinsam.Zukunft.Leben. Wir für Ennigerloh“ hat am Donnerstag bei der Firma L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH stattgefunden. Das Bild zeigt (v. l.) Bürgermeister Berthold Lülf, Lorenz Bohle, Geschäftsführer L.B. Bohle, Wieland Pieper, Geschäftsführer der IHK Nord Westfalen, Hubert Ostholt, Leiter der Finanzen der Geba Kunststoffcompounds GmbH, Dr. Michael Nussbaumer, Managing Director der Schrader Verfahrenstechnik Süd GmbH, Petra Michalczak-Hülsmann, Geschäftsführerin der gfw, Stephan Wehning, Werksleiter der Heidelberg-Cement AG, Martin Kempowski, Prokurist der Condor-Werke Gebr. Frede GmbH, Hubertus Beumer, Geschäftsführer der B-Logistik GmbH, und Christoph Kemper, Geschäftsführer der Hans-J. Kemper GmbH.
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Eine Antwort auf diese Frage soll im Rahmen einer am Donnerstag für Ennigerloh gestarteten Kampagne der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen gegeben werden.

„Die Ennigerloher Industrieunternehmen haben viel zu bieten“, hat Wieland Pieper, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen festgestellt. „Wir von der IHK möchten die gesellschaftliche Bedeutung der Industrie vor Ort daher stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern“, erklärte Pieper, der zusammen mit Vertretern von acht Ennigerloher Unternehmern die Akzeptanzoffensive „Industrie – Gemeinsam.Zukunft.Leben. Wir für Ennigerloh“ bei der Firma L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH gestartet hat. Initiiert worden ist die Kampagne von der IHK Nord Westfalen. In ihrem Wirkungskreis haben sich bereits 250 Unternehmen an 78 Standorten der Offensive angeschlossen. Um auf sich aufmerksam zu machen, nutzen auch acht Unternehmen aus der Drubbelstadt das Angebot der IHK.

„Primäres Ziel ist es, Sympathiepunkte zu sammeln“, erläuterte Wieland Pieper. Um zu kommunizieren, zu informieren und die Distanz zu den Menschen vor Ort zu verringern, sei es wichtig, offene Dialoge vor Ort zu führen, so der Geschäftsführer der IHK Nord Westfalen. Er zitierte aus einer aktuellen Umfrage in der Region, bei der das Image der Industrie mit der Schulnote „Drei“ bewertet wurde und etwa 15 Prozent der Bevölkerung Gegner der Industrie seien. Es sei an der Zeit, mit authentischen Fakten den veralteten Vorstellungen über die Industrie und einer Entfremdung entgegenzutreten, die in den vergangenen 20 bis 30 Jahren stattgefunden habe.

Lorenz Bohle, Geschäftsführer von L.B. Bohle, und die Vertreter der anderen an der Kampagne teilnehmenden Unternehmen pflichteten dem Geschäftsführer der IHK Nord Westfalen bei. Wertschöpfung und Wertschätzung der Industrie sollten stärker in Einklang gebracht werden. Mit Einzel- und Gemeinschaftsaktionen wollen die acht Ennigerloher Unternehmen künftig auf ihre wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung aufmerksam machen. Bürgermeister Berthold Lülf lobte das Engagement der Industrie in der Drubbelstadt, mit der die Stadt einen engen Kontakt pflege.

Folgende Ennigerloher Industrie-Unternehmen beteiligen sich an der Akzeptanz-Offensive „Industrie – Gemeinsam.Zukunft.Leben. Wir für Ennigerloh“ der IHK Nord Westfalen: L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH, Hans-J. Kemper GmbH, B-Logistik GmbH, Geba Kunststoffcompounds GmbH, Schrader Verfahrenstechnik Süd GmbH, Heidelberg-Cement AG, Condor-Werke Gebr. Frede GmbH, Rottendorf Pharma GmbH.

 Diese acht Firmen beschäftigen insgesamt fast 2000 Arbeitnehmer und mehr als 100 Auszubildende. Zusammen erwirtschaften sie einen Umsatz von etwa 300 Millionen Euro. Die Produktionsflächen der acht Unternehmen haben zusammen eine Größe von etwa 400 000 Quadratmetern. Die Industriefirmen stellen einen Anteil von 27,31 Prozent am Gewerbesteueraufkommen von Ennigerloh.

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