Investition rettet Kino in Alter Brennerei
Bild: Schomakers
Die besten Plätze im Kino der Alten Brennerei Ennigerloh bleiben erhalten – dank der Umstellung auf digitale Vorführtechnik. Das Bild zeigt (vorn v.l.) Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Theis, Vorsitzende Edith Barth, Vorstandsmitglied Anne Benzel und Bilanzprüferin Christiane Oltmann sowie (hinten v.l.) Martina Gerkmann (Verwaltung), Vorstandsmitglied Nadia Arning-Messet und Heike Fissahn (Verwaltung).
Bild: Schomakers

Förderer, Stadt und Zuschauer trügen zum Erhalt des über Ennigerlohs Ortsgrenzen hinaus beliebten Kinos wesentlich bei. Für den Fortbestand war eine Umstellung auf digitale Vorführtechnik erforderlich, da aktuelle Filme nicht mehr auf Filmrollen erhältlich sind.

Edith Barth dankte in ihrem Geschäftsbericht vor allem den Förderern der Alten Brennerei. „Unsere Förderer stehen zuverlässig an unserer Seite. Ohne sie wäre vieles nicht einmal denkbar“, hieß es im Bericht. Einmal im Jahr müsse es auch ein besonderes Dankeschön für die Mitarbeiter im Büro, für die Filmvorführer, für die Kartenverkäuferinnen und den Hausmeister geben. „Die halten den Laden in Schwung“, lobte Edith Barth. Sie vergaß auch die Ehrenamtlichen nicht und nannte Monika Schmillenkamp, die für ihre Stickereischätze im Stickereimuseum sogar im Ausland werbe. Für September habe sich eine 40-köpfige Reisegruppe aus England angemeldet.

An die 11 000 Besucher hätten das Kulturangebot des Vereins im vergangenen Jahr angenommen, sagte die Vorsitzende. Man versuche, das Angebot breit zu fächern. Manche Veranstaltungen hätten vom Thema her nicht die Anziehungskraft, seien für ein anspruchsvolles Kulturprogramm jedoch unverzichtbar. Wie der Plattdeutsche Abend, der zum Erhalt des Plattdeutschen beitrage.

Dass die Alte Brennerei finanziell solide aufgestellt ist, unterstrich bei der Bilanzvorstellung Christiane Oltmann. Einen sparsamen Umgang mit den Mitteln bestätigten die Kassenprüfer Winfried Farke und Horst Licht, die die Umstellung auf die digitale Filmvorführung besonders geprüft hatten. In den Vorstand wurden Edith Barth, Nadia Arning-Musset und Klaus-Dieter Theis wiedergewählt. Neu in den Beirat kam Marlies Gehrke.

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