Jubiläumsschilder in neuem Glanz
Bild: Westkämper
Nach der Renovierung haben (v. l.) Heinz Wessel, Herbert Brune, Antonius Kohlstädde, Ulrich Stollberg, Konrad Haneke, Josef Sudhoff, Clemens Thiemann und Karl Bödecker vom Heimatvereins die Schilder an den Ortseingängen von Enniger wieder aufgehängt.
Bild: Westkämper

 Auf Initiative des ehemaligen Vorsitzenden des Heimatvereins, Konrad Haneke, hatte der Heimatverein die fünf Schilder zum Winter abgebaut und einer kompletten Renovierung unterzogen. Die Gussreliefs wurden von einer Fachfirma mit Glasperlen gestrahlt und damit von Staub und Anhaftungen befreit, die sich in 35 Jahren angesammelt hatten. Anschließend wurden die Schilder neu grundiert und mit einem Schutzlack versehen.

Für die Holzarbeiten, die ebenfalls dringend nötig waren übernahmen Josef Sudhoff und Antonius Kohlstädde die Verantwortung. Während der Winterzeit bearbeiteten sie das Holz und befreiten es von den Spuren der Zeit. Manches Teil musste dabei komplett erneuert werden.

Die Befestigungsständer hatten ebenfalls einen frischen Anstrich nötig. Als neues Mitglied im Heimatverein war Ludger Nölle die richtige Kraft für diese Aufgabe. Beim Ausrichten war Bernhard Avermiddig behilflich, standen doch einige Ständer mittlerweile recht windschief in der Landschaft.

Das Originalrelief war 1976 von Franz Bories in Holz geschaffen worden. Mit einem Abdruck vom Original wurden dann die Gussabdrücke hergestellt, wie die Bürger sie heute kennen. Das Relief zeigt Enniger Motive aus vergangenen Tagen, die es heute nicht mehr gibt, so zum Beispiel das Haus Neuengraben. Weitere Abbildungen finden sich auch heute noch im Ortsbild wieder. Hierzu zählen die Kirche und die alte Wassermühle von Haus Neuengraben, die heute am Wohnheim St.-Marien am Voßbach steht. Auch die Pfarrhaustenne, die in den 70er Jahren von Pfarrer Alfons Buttgereit renoviert und zu einem Treffpunkt für Kunst- und Kulturfreunde gemacht wurde, sowie die mehr als 300 Jahre alte Dreifaltigkeitskapelle, besser bekannt als Rückämper Kapelle, sind in den Reliefs zu sehen.

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