Junge Pfarrerin neu in Ennigerloh
Bild: Rautenstrauch
Als neue Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Ennigerloh wird Cornelia Schütter Pfarrer Heinrich Afflerbach unterstützen. In Ennigerloh und Enniger wird sie unter anderem Gottesdienste abhalten, Taufen, Trauungen und Beerdigungen leiten.
Bild: Rautenstrauch

Ab 11 Uhr wird sie bei einem Gottesdienst in St. Marien am Voßbach begrüßt.

Nach einem anfänglichen Studium der Kunstgeschichte und Theologie in Münster widmete sie sich an den Universitäten in Berlin und Bochum bald nur noch dem Theologiestudium. Es folgte eine zweieinhalbjährige Vikariatszeit in Dortmund (Nord-Stadt). Erst vor einigen Wochen hat Cornelia Schütter ihr zweites Examen abgelegt. Der Superintendent des Kirchenkreises Gütersloh hat die 33-Jährige nun zum 1. April nach Ennigerloh als Pfarrerin entsandt, um Pfarrer Heinrich Afflerbach zu unterstützen. Ihre Stelle ist auf drei Jahre befristet.

Als Pfarrer Wolfgang Gradt seine Tätigkeit in Ennigerloh beendet hatte, musste der 55-jährige Afflerbach mehrere Monate lang den Dienst in der Gemeinde mit ihren insgesamt 3100 Mitgliedern allein bewältigen. „Ich bin sehr froh, mit Cornelia Schütter eine neue Kollegin zu bekommen. Mit ihren Ideen und dem frischen Wind, den sie in die Gemeinde trägt, wird Cornelia Schütter eine Bereicherung sein“, sagte Pfarrer Afflerbach. „Von der Gemeinde wünsche ich mir, dass die neue Pfarrerin offen empfangen wird.“ Cornelia Schütter und Pfarrer Heinrich Afflerbach werden künftig in Ennigerloh und in Enniger tätig sein, hier Gottesdienste abhalten, Taufen, Trauungen und Beerdigungen leiten. Die Aufgaben in den beiden Orten möchten sich die beiden Pfarrer teilen.

Cornelia Schütter wohnt in Ahlen und freut sich auf ihre neue Aufgabe in Ennigerloh. „Meine ersten Eindrücke waren sehr positiv. Ich glaube, in Ennigerloh werde ich mich sehr wohl fühlen. Die Strukturen vor Ort ähneln denen in meinem Heimatort Ummeln.“ Zunächst freut sie sich darauf, wieder Gottesdienste halten zu dürfen, die sie auch gern mit Gläubigen zusammen gestaltet. Die Jugendarbeit möchte sie zu einem Schwerpunkt ihrer neuen Aufgabe in der Drubbelstadt machen. Die neue Pfarrerin nennt als ihre Hobbys lesen, kochen und das Arbeiten im Garten.

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