KKE-Frauenelferrat nimmt Abschied
Bild: Schomakers
Die Gruppe Spirit unter Leitung von Melanie und Annika Reckmann begeisterte beim Weiberkarneval in Enniger mit einem Jazztanz.
Bild: Schomakers

 Lange vor dem Programmbeginn hatten sich die Frauen eingeschunkelt und die ersten Tänze aufs Parkett gelegt. Sie genossen ein buntes Unterhaltungsprogramm bis in den Abend, das von Showtalenten aus dem Voßbachdorf gestaltet wurde. So trauten sich die Kerle Hubert Middelhove als Bauchredner und Oliver Heike als Karnevalslehrling in die Bütt. Tina Beermann und Petra Hellbeck unterhielten als die schönsten Frauen von Novosikurst in Sibirien und berichteten über ihre Erfahrungen als Bezirkspflegerinnen in der Opakolchose.

Die Römer waren es nicht, die Stadtprinz Martin I. Schaap mit in den Saal der Voßbach-Gallier brachte. Dafür machte er viel Stimmung und brachte die Drubbelaner mit, deren Lieder auch in Enniger gern gesungen werden. Damit der Stadtprinz fit für die letzten anstrengenden Tage bis Aschermittwoch bleibt, gestaltete der Frauenelferrat ein fitnessförderndes Tanzspiel mit ihm. Der Stadtprinz ging, und Karnevalsprinzessin Bärbel I. Wilkes betrat mit ihren Adjutantinnen Britta Lutterbeck und Gaby Rose-Demski den Saal. „Wir feiern bis morgen früh“, versprach sie.

Dann folgte Ludger Demski. Dem KKE-Präsident durften selbst die Weiber an diesem Tag nicht das Wort verbieten. Er bedauerte den Abschied des Frauenelferrats, für den sich noch keine Nachfolgerinnen gefunden hatten. Er habe aber Verständnis dafür, das die Damen aus „Altersgründen“ Abschied nähmen, sagte er mit einem Augenzwinkern. Aber er wolle auf keinen Fall mit „Hermes“ (Thomas Hermes-Huerkamp) wie beim Plattdeutschen Lustspiel „Twe Manslü spielt Dame“ die kommende Weiberfastnachtsparty gestalten.

Spätestens als der Saal „Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier“ sang, kullerte so manche Träne, die nicht eindeutig als Freudenträne zu erkennen war.

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