Kanoniere gehen erstmals an den Start
Bild: Schomakers
Bei der Generalversammlung der Hubertus-Schützengilde Ennigerloh im Landgasthof Hohen Hagen war die Vorfreude auf das Schützenfest bereits spürbar. Das Bild zeigt (v. l.) Präsident Hubert Ostholt, Lianne Mense, Geschäftsführer Ingo Rampelmann, Vizepräsidentin Nicole Henkenjohann, Oberst Udo Fuchs, König Marco I. Brockmann mit Königin Leonore I. Brockmann, Jungschützenkönigin Franziska Schürmann mit Prinzregent Dominik Kockentiedt und Schatzmeisterin Ann-Kristin Kaltefleiter-Jürgens.
Bild: Schomakers

Er dankte allen Vereinsmitgliedern, die aktiv zum Erfolg beitrugen. Ihr Amt stellte Lianne Mense nach zehn Jahren als Vizepräsidentin zur Verfügung. Ihre Nachfolgerin ist Nicole Henkenjohann. Oberst Udo Fuchs beförderte Lianne Mense zum Oberleutnant mit den Worten: „Die schöne Zeit im Vorstand hätte mit Lianne weitergehen können.“ Die bewährte Zusammenarbeit mit dem wiedergewählten Geschäftsführer Ingo Rampelmann kann nach dessen Wiederwahl fortgesetzt werden.

In einem Bildvortrag präsentierte Rampelmann die Aktivitäten der Gildeschützen. So erhielt der Bildstock des Heiligen Ludgerus mit „tatkräftiger Unterstützung durch die Roten Husaren“ einen neuen Standort neben der Jakobuskirche. „Diese Umsetzung darf auch als Zeichen für die Fusion der Kirchen gesehen werden“, betonte Rampelmann. Mit dem Hubertusdenkmal habe man einen „schönen Fleck“, der im Zentrum Ennigerlohs immer zu sehen sei. Für die Pflege ist der amtierende Thron um König Marco I. Brockmann zuständig.

Bei der Generalversammlung wurde auch die Bildung einer neuen Formation, der Kanoniere, bekanntgegeben. Sie ist eine Unterabteilung der Roten Husaren. Dieter Billotet, Ionadis Adamidis, Ingo Rampelmann, Ralf Röttger und Oliver Lankes gründeten die neue Formation. Zum Schützenfest will man sie einsetzen. Die Formationsmitglieder treten dabei in einer Gardeuniform an und tragen einen Seidlitz als Kopfschmuck, kündigte Rampelmann an. Dass die Gildeschützen dieses Vorhaben begrüßen, war auch dem Kassenbericht der Schatzmeisterin Ann-Kristin Kaltefleiter-Jürgens zu entnehmen. Die Anschaffung der Kanone wird auch finanziell unterstützt. Da im schützenfestfreien Jahr 2015 weniger Ausgaben anfielen, konnte Kapital für das diesjährige Schützenfest gebildet werden, damit alle „schön feiern“ könnten, hieß es im Kassenbericht. Laut den Kassenprüferinnen Dörte Sergel und Andrea Wollenhöfer gab es an der Kassenführung nichts zu beanstanden.

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