Kein Geld für Ostring-Bau im Etat 2011

Den Antrag auf Wiederaufnahme der Gelder für den Ostring in den städtischen Haushalt 2011 hatte die CDU-Fraktion eingebracht. Der Sprecher der christdemokratischen Bürgervertretung, Guido Gutsche, warb am Montagabend in der Ratssitzung noch einmal vehement für den Bau des Ostrings,  der aus seiner Sicht „dringend notwendig ist, um die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Ennigerloh zu steigern“.

In einer emotionsgeladenen Rede pflichtete der Liberale Hans-Henner Eisenhuth im Namen der Ratsfraktionen von SPD, FWG und FDP Gutsche durchaus bei, dass der Ostring grundsätzlich sinnvoll sei.  Der vorhandene Schuldenberg der Stadt Ennigerloh verbiete es aber, im Jahr 2011 Gelder für den Bau der Umgehungsstraße zur Verfügung zu stellen. Wenn sich die Finanzlage 2012 besser darstelle, könne man erneut über das Projekt sprechen.

Mit 19 Stimmen aus dem Lager von SPD, FWG, FDP und GAL wurde der CDU-Antrag zurückgewiesen.  Die 12 Mitglieder der christdemokratischen Ratsfraktion unterstützten  den Antrag,  zu ihnen gesellte sich Wolfgang Emunds (FDP). Bürgermeister Berthold Lülf enthielt sich seiner Stimme.

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