Kleine Quartiere mit viel Grün
Bild: Hübl
An der Einmündung August-Macke-Allee/Ostenfelder Straße in Ennigerloh soll nach Plänen der Grundstücksentwicklungsgesellschaft Ennigerloh Süd-Ost mbH (Geso) ein Kreisverkehr entstehen. Im Stadtentwicklungsausschuss stellte die LEG, die Eigentümerin des Baugebiets Auf dem Schleeberg ist, ihr Konzept für die weitere Erschließung vor.
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„Bis Mitte nächsten Jahres werden auch diese vermarktet sein“, sagt Jörg Kern, Projektleiter der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG). Mit den Verkaufszahlen sei man zufrieden. In diesem Jahr sind  drei Grundstücke an Bauwillige vermarktet worden. Derzeit werden laut Kern etwa fünf bis zehn Grundstücke pro Jahr verkauft. Der zweite Bauabschnitt, für den die Grundstücksentwicklungsgesellschaft Ennigerloh Süd-Ost mbH (Geso) als Eigentümerin nun ein neues Konzept erarbeitet und dem Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt hat, ist 5,3 Hektar groß und umfasst 60 Wohneinheiten. Hierfür existiert ein Bebauungsplan, der den neuen Namen August-Macke-Allee trägt. Das Konzept sieht vor, Grundstücke abschnittsweise in Form von Nachbarschaftsquartieren zu entwickeln. Diese könnten separat über eine Straße erschlossen werden. „So hält sich der Verkehrslärm in Grenzen“, erklärt Kern. Die Bauleitplanung soll ebenso abschnittsweise entsprechend der Vermarktungsabschnitte erfolgen. „Diese Vorgehensweise lässt eine konkrete Ausgestaltung der künftigen Quartiere offen, während die Grundzüge der weiteren Entwicklung bestehen bleiben. Das schafft Planungssicherheit“, ergänzt der Projektleiter. An der Einmündung Ostenfelder Straße /August-Macke-Allee ist geplant einen Mini-Kreisverkehr einzurichten. „Er soll etwa einen Durchmesser von 20 Metern haben und überfahrbar sein“, sagt Jörg Kern. Eine vorgesehene Rücknahme der Baufläche im Flächennutzungsplan wird nicht erfolgen, wie Stadtplaner Horst Handke erklärte. „Dies hätte keine Auswirkungen auf unsere Flächenbilanz. Das bedeutet, dass Ennigerloh stattdessen nicht an anderer Stelle Baufläche ausweise könnte, weil in der Gesamtsumme aufgrund des demografischen Wandels zu viele Bauflächen für Ennigerloh zur Verfügung stehen.“

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