Kulturellen Austausch bei Jugend fördern
Bild: Hövelmann
Kinder, Jugendliche und junge Familien möchte der Verein Comité des Amis de Lessay aus Ennigerloh künftig verstärkt in seinen Fokus nehmen. Nach den Sommerferien will der Vorstand – unter anderem mit der Stellvertretenden Vorsitzenden Alice Künne (l.) und Geschäftsführerin Laure Fautrat-Steuer – Kontakt zur Gesamtschule aufnehmen.
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Und dennoch: „Mit den Vorstandswahlen im Mai hat sich der Freundeskreis komplett neu aufgestellt“, sagt Geschäftsführerin Laure Fautrat-Steuer. „Wir haben uns verjüngt.“

Diesen Wandel wollen die Verantwortlichen nun nach außen tragen: Vor allem Kinder, Jugendliche sowie junge Familien möchten sie für sich begeistern.

Kontakte über den Verein vertiefen

Einen Plan, wie das gelingen könnte, gibt es bereits: Nach den Sommerferien wollen sie mit der Gesamtschule in Ennigerloh Kontakt aufnehmen. „Dort wird bereits ein Austausch mit einem Collège in Lessay angeboten“, berichtet Fautrat-Steuer. Jenem Ort in der Normandie, mit dem Ennigerloh seit 1987 eine Städtepartnerschaft pflegt und den auch der Freundeskreis seither regelmäßig für drei Tage über Pfingsten besucht. „Oder wir bekommen Besuch von ihnen“, stellt Fautrat-Steuer heraus.

Denkbar sei, bestehende schulische Kontakte über den Verein privat zu vertiefen. „Wir haben zum Beispiel die Möglichkeit, mit den Gastfamilien Kontakt aufzunehmen.“ Darüber hinaus werden die Verantwortlichen weiterhin verschiedene Aktionen anbieten – „um die französische Kultur vor Ort bekannter zu machen“, erklärt Alice Künne, Stellvertretende Vorsitzende des CAL.

CAL beim Mettwurstmarkt

So gebe es für Mitglieder nicht nur das traditionelle Königskuchenessen, den Galette des Rois, zu Beginn des Jahres. Auch zu einem Boule-Turnier in den Sportpark am Stavernbusch lädt der Freundeskreis alle Interessierten für Samstag, 24. August, ein. Auf französische Köstlichkeiten können sich Besucher des Mettwurstmarkts im September in Ennigerloh freuen. Künne: „Wir werden mit einem Stand vor Ort sein.“

Es geht um den Gedanken der europäischen Gemeinschaft

Jeder, der Interesse an kulturellem Kontakt habe, sei im Freundeskreis willkommen. „Französischkenntnisse sind nicht erforderlich“, sagt Fautrat-Steuer. Vielmehr liege der Fokus auf dem Zwischenmenschlichen: Es gehe um den Gedanken der europäischen Gemeinschaft. „Die Freundschaften, die entstehen.“

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