Löschzug-Chef Hermann Nienkemper  verabschiedet
Der Löschzug Hoest der Feuerwehr Ennigerloh hat sich zur Jahreshauptversammlung getroffen. Das Bild zeigt Löschzugführung, Geehrte und Jubilare: (v. l.) Hubert Höner, Hermann Nienkemper, Dominik Kockentiedt, Christoph Erdmann, Reinhard Moß, Björn Voges, Bürgermeister Berthold Lülf, Stephan Erdmann, Gerd Pieper und den Leiter der Feuerwehr Ennigerloh, Andreas Landwehr.

Bereits Ende November 2011 war das Hoester Feuerwehr-Urgestein in die Ehrenabteilung gewechselt. Wie das bei der Feuerwehr so ist, mit dem 60. Geburtstag ist Schluss mit dem aktiven Dienst. Deshalb konnte sich Hermann Nienkemper am Abend der Jahreshauptversammlung zurücklehnen. Denn Nachfolger für Nienkemper gibt es schon: Hubert Höner ist neuer Hoester Löschzugführer und Gerd Pieper sein Stellvertreter. Hubert Höner übernahm auch die Verabschiedung. Dazu gehörte der Dank für Nienkempers unermüdlichen Einsatz. Einiges hatte Nienkemper in seiner 15-jährigen Amtszeit bewegt. Ein Höhepunkt waren die Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen des Löschzugs und die Ausrichtung des Leistungsnachweises im gleichen Jahr in der Hoest.

Das i-Tüpfelchen fehlt noch, ist aber in Planung: Die Bauerschaft soll ein neues Gerätehaus bekommen. Auch an dieser zukunftsweisenden Idee war und ist Nienkemper maßgeblich beteiligt. Die Kameraden ließen auch Taten folgen und führten einen kleinen Tanz zu Ehren des scheidenden Löschzugchefs auf.

Der Ennigerloher Wehrchef Andreas Landwehr und Bürgermeister Berthold Lülf dankten Hermann Nienkemper bei der Versammlung ebenfalls. Es sei wichtig, so erfahrene Männer in den Reihen der Löschzugführer zu haben, sagte Lülf. Auf Stadtebene war Nienkemper zuletzt der dienstälteste.

Bei der Versammlung ging es auch um die Löschzugstatistik 2011: Schriftführer Gerd Pieper blickte für den Vorstand zurück. Elf Mal rückten die Hoester Feuerwehrmänner und -frauen zu Einsätzen aus. Dabei fielen 101 Einsatzstunden an. Dazu kamen 1289 Übungs- und 381 Sonderdienststunden. An jedem ersten und dritten Dienstag im Monat übten die Mitglieder des Löschzugs. Sechs Kameraden nahmen im November an einer Großübung in Lengerich teil. Der Löschzug zählt derzeit 35 aktive Kameraden, 18 Kameraden in der Ehrenabteilung und 79 passive Mitglieder. Löschzugführer Höner appellierte an die Kameraden, weiterhin regelmäßig zu den Übungsabenden zu kommen. Das sei bedeutend für die Einsätze. Es sei wichtig, immer die geforderten Ausrückzeiten und -stärken zu erreichen.

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