Margarethenplatz ins rechte Licht gerückt
Bild: Hoischen
Dass auf dem Margarethenplatz in Ostenfelde derzeit einiges in Bewegung ist, erfuhren Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Mitglieder des Arbeitskreises Dorfentwicklung und der heimischen Vereine und Verbände am Dienstag bei der Frühjahrsbegehung. Unter anderem werden die angefaulten hölzernen Begrenzungspfähle derzeit abgesägt und mit einem Metallfuß versehen.
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Mit Vertretern aus Politik und Stadtverwaltung, des Arbeitskreises Dorfentwicklung sowie verschiedener Vereine und Verbände hatte Lülf zuvor zum zweiten Mal nach 2009 eine Bestandsaufnahme in Ostenfelde gemacht. „Was wir heute gesehen haben, können wir mit Bordmitteln erledigen“, resümierte Stadtplaner Horst Handke. Für die Erneuerung des Windmühlenwegs seien Haushaltsmittel bereitgestellt worden. Außerdem werde die Stadt bei den Anliegern Beiträge für den Straßenausbau erheben müssen, sagte Handke.

Die Fahrbahndecke der Dorfstraße sei Gegenstand eines Rechtsstreits. „Hier sind handwerkliche Fehler gemacht worden, die ausgeglichen werden müssen“, erklärte der Stadtplaner den Grund für den schlechten Zustand. Problem: Die Baufirma ist insolvent – jetzt muss das Gericht entscheiden, ob das Geld, das die Stadt als Sicherheit einbehalten hat, für Reparaturarbeiten eingesetzt werden kann.

Mit Klemens Senger, Vorsitzender des Heimatvereins Ostenfelde, an der Spitze hatte die Gruppe zunächst den Margarethenplatz in Augenschein genommen. Handke erläuterte, dass ein Auftrag zur Sanierung der Figur St. Margaretha bereits erteilt sei und die Arbeiten abgeschlossen sein sollten, bevor die Bewertungskommission für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ anreise. Die Beleuchtung des Platzes solle erneuert werden. Der Stadtplaner empfahl, die Statue künftig mit einem weicheren Licht als bisher anzustrahlen, um deren Erhabenheit besser zum Ausdruck zu bringen.

Die Nutzung von Haus Freitag war ein weiterer Diskussionspunkt. Klemens Senger sagte, der ehemalige Gastronomiebetrieb solle von dem neuen Eigentümer, der nicht genannt werden wolle, zu einem Vier-Familien-Haus umgebaut werden. Auch gebe es Ideen zur weiteren Nutzung der ehemaligen Brennerei Nordhoff, die von betreutem Wohnen bis zur Gastronomie reichten. Die Frage nach einer Bestuhlung des Margarethenplatzes sei keine städtische Entscheidung, sagte Lülf und verwies auf den Kirchenvorstand von St. Margaretha. Senger betonte, der Heimatverein werde dazu noch einmal einen entsprechenden Antrag an die Kirchengemeinde stellen.

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