Mehr Bauwillige als Grundstücke
Bild: Schomakers
Mit Hochdruck arbeitet die Stadt Ennigerloh daran, Baugrundstücke zu schaffen. Die Nachfrage ist groß. Im Gebiet Ennigerheide / Raiffeisenring in Enniger zum Beispiel stehen noch 29 Baugrundstücke zur Verfügung.
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Dies spiegelt die Zahl derer wider, die auf der Suche nach Baugrundstücken sind und sich im Ennigerloher Rathaus melden.

Stadt arbeitet unter Hochdruck

Wirtschaftsförderin Julia Neuhaus nimmt zahlreiche Anfragen nach Baugrundstücken entgegen, füllt Wartelisten mit Namen von Bauwilligen. „Die Nachfrage nach Baugrund ist groß, höher als die Zahl der uns in naher Zukunft zur Verfügung stehenden Flächen“, macht Julia Neuhaus deutlich. „Viele Menschen möchten aufgrund der niedrigen Zinsen in Eigentum investieren, und das sind vor allem junge Familien.“ Die Stadt arbeite mit Hochdruck daran, Baugrundstücke zu schaffen. Zahlreiche Interessierte geben im Gespräch mit der Wirtschaftsförderin bereits an, wo sie welche Art von Haus bauen möchten. Dabei sei aber keine eindeutige Präferenz zu erkennen. „Sowohl die Ortsteile als auch die Ennigerloher Kernstadt sind beliebt.“

Über das Immobilien-Portal der Stadt Ennigerloh werden auf einer interaktiven Karte noch freie beziehungsweise potenzielle Wohnbauflächen angezeigt. So werden im Baugebiet Hülskamp in Ostenfelde 16 Grundstücke (550 bis 1100 Quadratmeter) in naher Zukunft vermarktet werden können. „Und es gibt in Ostenfelde noch Erweiterungspotenzial. Dafür führt die Verwaltung Gespräche mit Eigentümern“, ergänzt Horst Handke, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung. In Enniger stehen laut Handke 29 Baugrundstücke (500 bis 600 Quadratmeter) im Gebiet Ennigerheide / Raiffeisenring zur Verfügung. In Ennigerloh soll am Friedhofsweg gebaut werden dürfen (11 Grundstücke), und es gibt Überlegungen, Planungen für einen weiteren Bauabschnitt südlich der August-Macke-Allee wiederzubeleben. Die Entwicklung von weiterem Bauland in Westkirchen zieht die Verwaltung in Erwägung. Auch darüber würden derzeit Gespräche geführt.

„Regionalplan parzellenscharf ausgelegt“

Doch der Ausweitung neuer Baugebiete seien mit dem Regionalplan Grenzen gesetzt, betont Horst Handke. „Der Regionalplan wird parzellenscharf ausgelegt.“ Vor allem für Ennigerloh sei auf dem Schleeberg die räumliche Erweiterung begrenzt.

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