Mehrheit ist für Planungsvereinbarung
Bild: Hahn
Der Rat der Stadt Ennigerloh hat mehrheitlich beschlossen, eine Planungsvereinbarung mit der Stadt Oelde und dem Kreis Warendorf zu schließen. Es geht um eine bessere Anbindung der L 792 von der Bahnbrücke in Ahmenhorst bis zum Vellerner Kreisel.
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Um Ennigerloh besser an das überregionale Verkehrsnetz anzuschließen, soll eine Planungsvereinbarung zwischen den Städten Ennigerloh und Oelde sowie dem Kreis Warendorf geschlossen werden, um eine bessere Anbindung der L 792 von der Bahnbrücke (Ahmenhorst) bis zum Vellerner Kreisel zu schaffen.

Alle drei Beteiligten kamen überein, die anfallenden Kosten zu dritteln. Das bedeute für Ennigerloh eine außerplanmäßige Bereitstellung von 13 667 Euro für die Erstellung eines Bebauungsplans inklusive des landschaftspflegerischen Begleitplans.

Der Bürgermeister machte deutlich, dass sich die Stadt Ennigerloh trotz der angespannten Haushaltslage im interkommunalen Wettbewerb befinde. Um die Zukunftsfähigkeit zu sichern, müsse die Verkehrsanbindung verbessert werden.

Die Verbindung zwischen der Brücke und dem Kreisel sei nur ein erster Schritt, erklärte Guido Gutsche (CDU). Straßen NRW werde die Brücke vertiefen und die L 792 bedarfsgerecht aus seinem Unterhaltsbudget sanieren und ausbauen. In einem weiteren Schritt wäre mit dem Bau des Ostrings die optimale Anbindung an die Autobahn erreicht.

Jürgen Wagner (SPD) sprach sich für die interkommunale Partnerschaft aus, forderte aber auch eine gleiche, angemessene Unterstützung des Kreises bei der Umsetzung des Ostrings. Siegfried Darga (GAL) sprach sich gegen die Vereinbarung aus. Er befürchte eine Zunahme des Verkehrs. Außerdem lasse die finanzielle Lage eine Zustimmung nicht zu.

Bei drei Nein-Stimmen beschloss der Rat mit großer Mehrheit den Abschluss der Planungsvereinbarung zur Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen für die Optimierung der Anbindung der L 792 von der Bahn-Unterführung (Ahmenhorst) bis zum Vellerner Kreisel in Oelde als K 30n.

Der Beschluss wurde mit der deutlichen Bitte verbunden, dass der Kreis Warendorf das Projekt Ostring in ebenfalls angemessener Weise begleiten und unterstützen möge.

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