Michael Topmöller führt Stadtsportverband
Bild: Schomakers
Als Vorsitzender des Stadtsportverbandes folgt Michael Topmöller auf Hasso Wagner. Das Bild zeigt (v.l.) Oliver Heike, Elke Hassemeier (beide Kassenprüfer), Karsten Hörsing (Stellvertretender Vorsitzender), Hasso Wagner, Michael Topmöller (Vorsitzender), Daniel Richter (Beisitzer), Petra Scheipers (Geschäftsführerin), Thomas Trampe-Brinkmann (Ausschuss für Soziales, Kultur, Schulen und Sport) und Bürgermeister Berthold Lülf.
Bild: Schomakers

Karsten Hörsing vom TV Ennigerloh folgt Topmöller als Stellvertretender Vorsitzender. Auch wenn der engagierte Sportler Wagner fit genug für den Vorsitz wirkte, so sah es der 73-jährige an der Zeit, sich nach 14 Jahren Vorstandsarbeit zurückzuziehen. Ihn freute der reibungslose Wechsel in der Führung des Stadtsportverbandes. Für Hörsing wählte man den Westkirchener Franz Josef Jungnitz zum Beisitzer. Elke Hassemeier (TVE) und Oliver Heike (SUS Enniger) prüfen zukünftig die Kasse. In der Betriebswirtin Petra Scheipers sieht Topmöller die ideale Besetzung des Geschäftsführerpostens. Sie folgt Hartmut Scholz, der im Mai überraschend verstarb. Dessen engagierten Einsatz für den Stadtsportverband würdigte die Versammlung in einer Gedenkminute.

Gesellschaftliche Bedeutung darstellen

Topmöller gab nach seiner Wahl die Zielrichtung des SSV aus. Er hob die gesellschaftliche Bedeutung des Sports hervor. „Wir wollen den SSV so darstellen, dass er wahrgenommen wird“, kündigte er an. Man werde sich dafür einsetzen, dass die Ennigerloher Sportstätten erhalten bleiben. Als gleichberechtigter Gesprächspartner und auf Augenhöhe mit den städtischen Funktionsebenen will der SSV auftreten. Die Ennigerloher Sportvereine mit insgesamt mehr als 6600 Mitgliedern sollten in den Unterricht der Ganztagsschulen eingebaut sein. Wenn möglich, sollten die Vereine den Leistungssport fördern, denn die Breitensportvereine seien die Basis für den deutschen Spitzensport.

Infrastrukturerhalt wichtige Aufgabe

Der Erhalt der sportlichen Infrastruktur gehöre zu den großen Aufgaben der Stadt, erklärte Bürgermeister Berthold Lülf. Er ging auf die Sperrung zweier Sporthallen wegen baulicher Bedenken ein („Die Glocke“ berichtete). Dazu habe er „böse E-Mails“ erhalten. Es sei bei der Sperrung aber um die Einhaltung der Verkehrssicherungspflicht gegangen und nicht darum, Sportler zu ärgern.

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