Natur steht Pate für Keramikwerke
Bild: Ludwig
„Natur-Interpretationen in Keramik“ heißt eine Ausstellung, die im großen Saal der Alten Brennerei Ennigerloh zu sehen ist. Am Sonntag wurde sie eröffnet. Das Bild zeigt (v. l.) die Stellvertretende Vorsitzende des Kulturvereins Alte Brennerei, Anne Benzel, die Künstlerinnen Marlies Lohnherr, Annegret Knispel, Monika Dworzynski, Marianne Heimbrock, Marita Tautzt, Marlies Hauk, Gisela Pommerenke, Maria Wulle, Gabriele Grohe, Raymonde Hackenholt und Ingeborg Dehnert, sowie die Vorsitzende des Kulturvereins Alte Brennerei, Edith Barth, und Bürgermeister Berthold Lülf.
Bild: Ludwig

Einleitende Worte sprach die Vorsitzende des Kulturvereins Alte Brennerei Ennigerloh. Die Werke stünden alle unter dem Naturthema, doch jedes einzelne Exponat mache unterschiedliche Interpretationen möglich, schwärmte Edith Barth. Die Frauen hätten mehr als zwei Jahre an der Ausstellung gearbeitet. „Wir waren immer wieder in Kontakt, doch richtig vorstellen konnte man sich die Art der Ausstellung erst, als die Künstlerinnen ihre Werke mitgebracht haben“, lauteten Edith Barths anerkennende Worte an die Künstlerinnen.

Männer und Frauen sind unterschiedlich kreativ

Die Tatsache, dass elf Frauen die Ausstellung bestücken, ließ Bürgermeister Berthold Lülf in seinem Grußwort darüber sinnieren, wie unterschiedlich kreativ Männern und Frauen sind. „Es ist tatsächlich so, dass Frauen den Männern hier meilenweit voraus sind. Männer brauchen eine Muse, um kreativ zu werden, Frauen schaffen das auch so.“ Ein Beweis dafür sei schlussendlich auch die Keramikausstellung.

Keramiken beziehen sich auf Bilder

Die Künstlerin Gabriele Grohe, eine der Mitinitiatorinnen, führte die Gäste kurz in die Ausstellung ein. Es sei wichtig, die Werke ruhig auf sich wirken zu lassen, um ihre Aussagekraft zu verstehen. „Wir haben etwa eine Wand mit Naturbildern. Unter den Bildern sehen sie jeweils eine Keramik, die sich thematisch auf das entsprechende Bild bezieht.“ So inspirierte die fotografische Darstellung einer Raupe etwa die Soester Künstlerin Gisela Pommerenke, eine Keramik zu gestalten, die raupenähnliche Stacheln aufweist.

Musikalisch wurde die Vernissage von Lydia Löcke aufgelockert, die Querflötenmelodien spielte. Das „Forum Keramik“ bedankte sich beim Team der Alten Brennerei für die Ausstellungsmöglichkeit und die gute Zusammenarbeit.

Ausstellung noch bis zum 7. Juni zu sehen

Die Ausstellung „Natur – Interpretationen in Keramik“ ist samstags und feiertags in der Zeit von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Exponate sind noch bis Sonntag, 7. Juni, im großen Saal der Alten Brennerei zu sehen.

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