Neues Logo für die St.-Marien-Schule
Bild: Strotmann
Stolz zeigen Janis, Max, Lotta und Laura (vorn v. l.) das neue Logo der St.-Marien-Schule Enniger. Schulleiterin Maria Hagström (hinten v. l) bedankte sich bei Meike Westkamp für den Entwurf, der auch dem Stellvertretenden Ennigerloher Bürgermeister Helmut Barton gut gefällt.
Bild: Strotmann

Dessen Schülerin Maike Westkamp entwarf das Logo.

„Unser altes Logo, ein Marienkäfer, passte nicht mehr hundertprozentig zu uns. Schließlich sind wir die St.-Marien-Schule und nicht die Marienkäfer-Schule“, erklärte Lehrerin Nicole Hahn bei der Präsentation. Um professionelle Entwürfe zu erhalten, nahm die Grundschule vor einigen Monaten Kontakt zum Adolph-Kolping-Berufskolleg in Münster auf. Dessen Schüler haben schon oft Realaufträge ausgeführt.

Drei Monate tüftelten die Schüler, um alle Vorgaben der Schule umzusetzen. So sollte das von den Grundschülern zuvor entwickelte Motto „Leben – Lernen – Lachen“ im Logo auftauchen. Sechs Entwürfe brachten Schulleiterin Maria Hagström und Nicole Hahn schließlich nach Enniger, wo Lehrer und Schulpflegschaft abstimmten. Eindeutig fiel das Votum für das von Maike Westkamp entworfene Logo aus. „Dieses Logo brachte alle Beteiligten auf vielfältige Gedanken. Es regt dazu an, sich mit ihm auseinanderzusetzen und ist ein einmaliges Erkennungsmerkmal für unsere Schule“, erklärte Schulleiterin Maria Hagström bei der Präsentation. Die 36 unterschiedlichen roten Formen könne man als Hinweis darauf deuten, dass jedes einzelne Kind etwas Besonderes sei. Die kreisförmige Anordnung macht deutlich, dass man trotz aller individuellen Eigenheiten eine Schulgemeinschaft bilde.

„Es macht einen schon stolz, wenn man die Reaktion der Kinder mitbekommt“, freute sich Maike Westkamp darüber, dass sich ihr Logo durchsetzte. Die 17-Jährige absolviert am Adolph-Kolping-Berufskolleg die höhere Berufsfachschule für Drucktechnik. Zufrieden mit der Kooperation zeigte sich auch Fachlehrer Dirk Engelke, der das Projekt gemeinsam mit seinen Kollegen Pia Mengeringhausen und Thomas van Eckendonk betreute. „Für unsere Schüler sind solche Realaufträge sehr motivierend, und es ist toll mitanzusehen, wie sich die Grundschüler freuen“, sagte er begeistert.

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