Orangefarbene Lilien nicht als Geschenk
Bild: Springer
Eine gute Alternative zu Rosen als Blumengeschenk zum Valentinstag seien Ranunkeln, meint Floristin Annette Westhues von Blumen Ringhoff in Westkirchen. Sie hat der „Glocke“ die Sprache der Blumen erläutert.
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„Orangefarbene Lilien sollte man auf keinen Fall auswählen“, sagt Ringhoff. „Sie bedeuten Rache und Hass.“

Farbe Gelb ist zweideutig

Auch die Farbe Gelb könne schwierig sein bei Blumen. „Schon in der Ausbildung haben wir gelernt, dass Gelb zweideutig ist.“ Die Farbe stehe für Glück, aber auch für Neid und Eifersucht – allerdings nicht bei der Sonnenblume. Sie symbolisiere die Botschaft: „Du bist mein Sonnenschein!“

„Rote, rosafarbene oder weiße Rosen gehen immer – einzeln oder als Strauß gebunden“, sagt Westhues. Rote Nelken hingegen seien trotz der Farbe der Liebe nicht so gefragt. „Sie gelten als alte Klassiker für Beerdigungen und erinnern viele daran“, erläutert die 56-Jährige. In Pink, Rosa und Weiß seien sie aber mittlerweile wieder Trend und bedeuteten Treue und zarte Liebe.

Tulpen, Ranunkeln, Callas und weiße Lilien sind eine Alternative 

Als Alternative zu Rosen könnten am Valentinstag Tulpen, Ranunkeln, Callas und weiße Lilien verschenkt werden, meint die Floristin. Weiße Lilien symbolisieren Eleganz und Reinheit, Ranunkeln Schönheit und Einzigartigkeit. Mit einer Calla wolle der Schenker ausdrücken: „Du bist edel und charakterstark.“ Westhues erläutert: „Früher war diese Blume typisch für Beerdigungen, jetzt ist sie aber wieder als Geschenk gefragt.“

Tulpen in jeglicher Farbe seien immer eine gute Wahl. Die Tulpe stehe für Fröhlichkeit, Liebe und Zuneigung. Die orange-gelbe Tulpe sage aus: „Du faszinierst mich!“ „Ich schenke meinem Mann zum Valentinstag auch einen Strauß Tulpen, weil das unsere Lieblingsblumen sind“, verrät Westhues. Ihren Kindern und ihrer Mutter überreiche sie jeweils eine rote Rose. „Das ist Tradition.“

Blumen mit einem Geschenk kombinieren

Als Valentinstags-Tipp schlägt Westhues vor, eine Blume mit einem Geschenk zu kombinieren. Beispielsweise könnten Kosenamen aufgegriffen werden. Wer seinen Partner etwa Hase nenne, könne einen Deko-Hasen samt Blume verschenken. „Das Wichtigste aber ist, dass man die Blumen schenkt, die einem selbst gefallen oder die der andere mag“, sagt Westhues. „Am besten einfach auf den Bauch hören.“

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