Ostenfelde: Grünes Licht für erste Klasse
Bild: Hövelmann
Am Standort Ostenfelde der Mosaikschule wird es im kommenden Jahr eine erste Klasse geben.
Bild: Hövelmann

Bis zur vergangenen Woche hatten lediglich 13 Schulanmeldungen für das kommende Schuljahr vorgelegen. Die Bezirksregierung Münster habe sich daraufhin nicht in der Lage gesehen, die Einrichtung einer Eingangsklasse am Standort Ostenfelde entsprechend der schulgesetzlichen Vorgaben zu genehmigen, heißt es in der Mitteilung der Bezirksregierung.

Sachlage hat sich kurzfristig geändert

Jetzt zeichne sich jedoch ab, dass 15 Erstklässler für den Standort Ostenfelde angemeldet würden. Damit habe sich die Sachlage kurzfristig geändert, sodass die Klassenbildung nun doch noch möglich geworden sei.

Die Vertreter der Bezirksregierung Münster betonten gegenüber der Stadt Ennigerloh noch einmal, dass die Klassenbildung an den beiden Standorten der Mosaikschule viel früher hätte abgeschlossen werden können.

Wenn die Zahl der zu bildenden Eingangsklassen von vornherein nach den schulgesetzlichen Vorgaben auf zwei statt jetzt drei begrenzt worden wäre, hätte man die angemeldeten Erstklässler auf beide Standorte verteilen können. Dann hätte man auch in Ostenfelde eine größere Klasse einrichten können.

Eine für alle Beteiligten einvernehmliche Lösung

Regierungspräsidentin Dorothee Feller freute sich laut Bericht, dass nun doch noch eine für alle Beteiligten einvernehmliche Lösung gefunden werden konnte: „Ich bin froh, dass auch im kommenden Schuljahr Erstklässler am Standort Ostenfelde beschult werden können.“

Feller ist es außerdem wichtig, in dem Zusammenhang noch einmal zu betonen, dass Kommunen bei Problemen mit der Klassenbildung frühzeitig die Beratung der Bezirksregierung Münster in Anspruch nehmen sollten. So könne man allen Beteiligten, vor allem aber den Schülern sowie den Eltern, frühzeitig Sicherheit geben.

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