Osterkrippe stellt Passionszeit dar
Bild: Hübl
Freuen sich über die gelungene Krippe in der St.-Laurentius-Kirche in Westkirchen: (v. l.) Margret Telges, Maria Picker, Hildegard Horstmann, Doris Funke, Diakon Paul Sommer, Martina Dahlhues und ihre Tochter Johanne.
Bild: Hübl

 In fünf verschiedenen Bildern wird das österliche Geschehen nachgezeichnet. Dazu haben die Macher rechts vom Altar ein Podest aufgebaut und darauf mit Sand eine karge Landschaft entstehen lassen. Zum Palmsonntag wurde hier der Einzug Jesu in Jerusalem mit den 80 Zentimeter großen Figuren aus der Weihnachtskrippe nachgestellt. Am Gründonnerstag war Jesus – Bezug nehmend auf das letzte Abendmahl – mit Brot und Wein zu sehen und am heutigen Karfreitag beten Maria und Johannes knieend vor dem Kreuz. Am Ostersonntag entsteht an dieser Stelle die Grabhöhle, vor der der Auferstandene steht. Das letzte Bild der Osterkrippe wird am vierten Sonntag nach Ostern Jesus als Hirten mit einer Herde Schafe zeigen. „Die Idee zu dieser Osterkrippe hatten wir schon länger im Kopf und eigentlich wollten wir sie schon im vergangenen Jahr verwirklichen“, erzählt Diakon Paul Sommer. „Aber wir wussten nicht, wie wir sie umsetzen sollten.“ In diesem Herbst nahmen die Planungen dann aber konkrete Formen an. „Wir haben mit der Umsetzung der Auferstehung begonnen und uns dann überlegt, welche anderen Bilder wir noch zeigen können“, erinnert sich Sommer. Für die konkrete Umsetzung zeichneten Margret Telges, Maria Picker, Hildegard Horstmann, Doris Funke, Martina Dahlhues, Josef Voss und Diakon Paul Sommer verantwortlich. Mit viel Liebe zum Detail wurden Kostüme für die Figuren genäht und die Requisiten zusammengetragen. Den Eingang der Grabeshöhle hat Martina Dahlhues aus zehn Zentimeter dickem Styropor gestaltet. Der hintere Bereich ist aus ist Stoff gearbeitet. „Das sieht sehr realistisch aus“, freut sich der Diakon. Das robuste Untergestell für die Krippenlandschaft hat Josef Voss konstruiert. „Wir wollen mit den Bildern deutlich machen, was Jesus erlebt hat und was wir mit ihm erleben“, erklärt Paul Sommer. „Wenn man die Botschaft nur hört, kann man Vieles auch leicht überhören.“

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