Platz im Geschichtsbuch ist ihr sicher
Bild: Strotmann
Annegret Bindt ist als Leiterin der Mosaikschule Ennigerloh verabschiedet worden. 
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Nach fünf Jahren als Schulleiterin der Mosaikschule in Ennigerloh wurde sie in die Freistellungsphase ihrer Altersteilzeit entlassen. Mit einem Fahrradkorso hatten die Eltern die Schulleiterin am Morgen auf ihrem Schulweg begleitet, bevor sie auf dem Schulhof von den Kindern in Empfang genommen wurde.

Anschließend folgte eine Tour durch sämtliche Klassen und Räume im Schulgebäude, bei denen etliche Aufgaben auf die Ennigerloherin warteten.

Nach viel Bewegung und Unterhaltung am Vormittag standen bei der Feierstunde am Mittag die Worte im Mittelpunkt. Dabei ließ Annegret Bindt keinerlei Zweifel daran, wie sehr sie sich auf die Zeit nach der Schule freut. Die nächsten Jahre sollen demnach „nicht von Schule und den damit verbundenen Verantwortlichkeiten, Verpflichtungen, Loyalitäten und auch Auseinandersetzungen geprägt sein, sondern durch selbstbestimmtes Tun nach eigenen Wünschen“, charakterisierte sie ihr Vorhaben.

Besonders wichtig war es der scheidenden Schulleiterin Dank zu sagen: „Ich hatte Mitstreiter an meiner Seite, denn Schule funktioniert nur im Team“, betonte sie. In der Laudatio der Konrektorin Sabine Senkbeil standen außer den beruflichen Erfolgen die persönlichen Vorzüge der Rektorin im Mittelpunkt: „Du hattest immer das Ziel, die Menschen um dich herum mitzunehmen und zu begeistern und nie, dich bloß durchzusetzen“, sagte Sabine Senkbeil.

Ähnlich sah es Ennigerlohs Bürgermeister Berthold Lülf: Er habe die Rektorin als „angenehm im Umgang, nie starr, aber immer beharrlich“ schätzen gelernt. Ihr Erfolg, aus der Martin-Luther-Schule und der Ludgerusschule die Mosaikschule zu formen, habe ihr für immer einen Platz in den Geschichtsbüchern der Drubbelstadt gesichert. Dem stimme Schulamtsdirektorin Karin Sannwaldt-Hanke zu: „Die Mosaikschule hat heute ein klares Profil. Das verdient höchsten Respekt“, sagte sie.

Für die Seelsorger und die evangelische und katholische Kirchengemeinde dankten Pastoralreferentin Sabine Grimpe und Pastorin Cornelia Schütter. Stellvertretend für alle Schulleiter der Grundschulen sprach Dagmar Lund-Zinth.

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